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Corinna Erlebach
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Spielzeit 24/25
Reflektions-Räume zwischen Liebeswirren, Klimawandel und dem Wahnsinn des Einzelnen
Zwei behaarte Beine bekleidet von einem grünen Tutu ragen aus gelben Polstersitzreihen hervor.

Berlin, 27. März 2024 --- Am heutigen Mittwochvormittag hat das Staatsballett Berlin das Programm der Spielzeit 2024/25 veröffentlicht. Intendant Christian Spuck und sein Team präsentierten vier Premieren mit einer Uraufführung, fünf Wiederaufnahmen, ein Gastspiel des Nederlands Dans Theater sowie ein breites Rahmen- und Education-Programm, das ab der kommenden Spielzeit in das Staatsballett eingegliedert ist.  

In seiner zweiten Spielzeit präsentiert Intendant Christian Spuck vier Premieren mit einer Uraufführung. Der Abend Minus 16 (25. Oktober 2024, Deutsche Oper Berlin) vereint mit Werken von Sharon Eyal und Ohad Naharin zwei starke Stimmen der Gegenwart. Choreograph Edward Clug erarbeitet mit Ein Sommernachtstraum nach William Shakespeare (21. Februar 2025, Deutsche Oper Berlin) eine abendfüllende Kreation zur Auftragsmusik von Milko Lazar. Das Ballett Winterreise zu dem gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert in der musikalischen Fassung von Hans Zender (11. Mai 2025, Staatsoper Unter den Linden) wird von Christian Spuck neu mit dem Ensemble erarbeitet. In der letzten Premiere, Gods and Dogs (28. Juni 2025, Staatsoper Unter den Linden), erzählt Jiří Kylián vom Wahnsinn des Einzelnen, während Crystal Pite die tanzenden Körper zum Zeichen menschlicher Vergänglichkeit und Vitalität werden lässt.

Mit dem Nederlands Dans Theater ist eine der renommiertesten Tanzkompanien weltweit zu Gast beim Staatsballett Berlin (Juli 2025, Deutsche Oper Berlin) und präsentiert mit der Trilogie Figures in Extinction ein vierjähriges Projekt von Choreographin Crystal Pite und Theatermacher Simon McBurney zum Thema Klimawandel. Zum Ende der Spielzeit bietet die Ballettwoche außerdem acht Tage volles Programm mit drei Produktionen aus dem Repertoire, zwei Gala-Abenden, zwei Education-Formaten sowie zwei Gesprächsveranstaltungen. 

Zurück ins Repertoire kehrt Schwanensee von Patrice Bart in der Staatsoper Unter den Linden. Ebenfalls dort verbleibt mit Giselle von Patrice Bart ein weiteres großes klassisches Handlungsballett sowie 2 Chapters Love mit Werken von Sol León und Sharon Eyal. In der Deutschen Oper Berlin sind außerdem Bovary von Christian Spuck sowie der dreiteilige Abend William Forsythe zu sehen.  

Im Ensemble freuen sich neun Tänzer*innen über Beförderungen. Weronika Frodyma, Martin ten Kortenaar und Haruka Sassa sind ab der kommenden Spielzeit Erste Solotänzer*innen, Danielle Muir und Kalle Wigle werden zu Solotänzer*innen. Marina Duarte, Gregor Glocke, Leroy Mokgatle und Clotide Tran steigen vom Corps de ballet zu Demi-Solotänzer*innen auf.  

Strukturelle Veränderungen ergeben sich für Tanz ist KLASSE!, das Education-Programm des Staatsballetts, das ab der neuen Saison nach 17 Jahren als Verein zu einer eigenen Abteilung des Staatsballetts wird. Wie gewohnt wird ein breites Programm an Workshops für Familien, Schulen, Kitas, aber auch Tanzkurse und Ferienkurse für unterschiedlichste Altersklassen und Bevölkerungsgruppen angeboten. Neu sind 3D-Klassen für Jugendliche, STEPahead, eine Fortbildungsreihe für Erzieher*innen sowie (K)nie zu spät, ein Veranstaltungsangebot für Senior*innen.

Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht weiterhin das Rahmenprogramm durch Premierengespräche und Trainings zum Zuschauen. Möglichkeiten zum Austausch bieten sich im Rahmen der Ballettgespräche, die Ensemble und künstlerisch Beteiligte zum persönlicheren Gespräch laden. Oder beim Forum, in dessen Rahmen gesellschaftliche Themen zum Bühnentanz diskutiert werden.

Visuell ist die kommende Spielzeit geprägt von der fotografischen Arbeit der Südafrikanerin Caroline Mackintosh. Die in Berlin lebende Künstlerin begab sich dafür mit acht Tänzer*innen auf eine farbenfrohe Erkundungstour durch die Deutsche Oper Berlin.  

Intendant Christian Spuck setzt mit dem Programm Akzente:  
«Ballett, wie auch der Tanz als lebendige Kunstform, schafft Räume, die auf eine ganz besondere Art und Weise unsere Gegenwart reflektieren, den Blick in die Vergangenheit bieten, aber auch unsere aktuellen Erfahrungen in einer zutiefst aufgewühlten und zerrissenen Welt einzufangen vermögen. Das Staatsballett Berlin ist für mich ein Ort des kreativen Schaffens, der Vernetzung und des gegenseitigen Austausches, der diese Räume erkundet und ermöglichen soll.»

Der reguläre Ticketvorverkauf beginnt am 10. Juni 2024, Mitglieder des Freundeskreises und Inhabende des Tanztickets können bereits im Rahmen des vorgezogenen Vorverkaufs ab 03. Juni 2024 Karten erwerben.   

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