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Die nächste Spielzeit im Überblick!
Drei Premieren, sieben Wiederaufnahmen und ein weiterwachsendes Education-Programm – hier ist die nächste Spielzeit im Überblick!
In seiner vierten Spielzeit beim Staatsballett Berlin präsentiert Intendant Christian Spuck drei Premieren auf den großen Opernbühnen. Mit Der Nussknacker (27. November 2026, Deutsche Oper Berlin) inszeniert er selbst eine eigens für Berlin geschaffene Produktion, die eine Brücke schlägt zwischen der Wunderwelt der Kindheit und der Realität des Erwachsenwerdens und die der psychologischen und literarischen Tiefe der ursprünglichen Erzählung von E.T.A. Hoffmann nachgeht. Nach dem großen Erfolg des William Forsythe Ballettabends in der Spielzeit 2023/24 präsentiert William Forsythe II (19. März 2027, Deutsche Oper Berlin) weitere ikonische Werke des Ausnahmechoreographen. In Of Any If And und der Artifact Suite lässt sich seine präzise, intellektuelle Bewegungssprache erneut erleben. Die dritte Premiere, Marco Goeckes Der Liebhaber (5. Juni 2027, Staatsoper Unter den Linden) nach dem gleichnamigen Roman von Marguerite Duras, erzählt von der Begegnung einer fünfzehnjährigen Französin mit einem deutlich älteren chinesischen Liebhaber im damaligen Kolonial-Indochina (heutiges Vietnam) und übersetzt die elliptische, fragmentarische Erzählweise in eine Bewegungssprache, die den Körper als Medium der Erinnerung, der Begierde und der sozialen Zwänge sichtbar macht.
Im Repertoire verbleiben Fearful Symmetries (Staatsoper Unter den Linden) mit Choreographien von Christian Spuck und George Balanchine, Wunderkammer (Komische Oper Berlin) von Artist in Residence MarcosMorau, Nurejew (Deutsche Oper Berlin) von Yuri Possokhov, Kirill Serebrennikov und Ilya Demutsky sowie das Kindertanzstück Chicxulub oder Der Floh des Teufels (Deutsche Oper Berlin, Tischlerei) von Dominik White Slavkovský. Wieder zurück auf die Bühne kommen Giselle (Staatsoper Unter den Linden), 2 Chapters Love (Staatsoper Unter den Linden) mit Choreographien von Jiří Kylián und Sharon Eyal sowie Bovary (Deutsche Oper Berlin) von Christian Spuck.
Im Ensemble freuen sich elf Tänzer*innen über Beförderungen. Kalle Wigle ist ab der kommenden Spielzeit Erster Solotänzer, Emma Antrobus, Marina Duarte, Fiona McGee und Leroy Mokgatle werden zu Solotänzer*innen. Jessica Beardsell, Achille De Groeve, Vivian Assal Koohnavard, Yuka Matsumoto, Giovanni Princic, Alicia Ruben und Lewis Turner steigen vom Corps de ballet zu Demi-Solotänzer*innen auf.
Tanz ist KLASSE!, das Education-Programm des Staatsballetts, feiert 2027 sein 20-jähriges Bestehen und präsentiert in der kommenden Spielzeit neben dem gewohnt breiten Programm für Kinder und Jugendliche, Schulklassen, Familien, Erwachsene und Menschen mit Behinderungen mehr Familienvormittage als üblich sowie zusätzlich Tanzworkshops für alle. Im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden (20.09.2026) oder im Anschluss an das Training zum Zuschauen im Foyer der Deutschen Oper Berlin (30.01. und 17.04.2027) können alle Interessierten an einem kostenlosen Tanzworkshop teilnehmen. Außerdem wird mit Futura Danza erstmals ein Workshop für Schwangere oder junge Mütter und Väter mit Babys bis zu 12 Monaten angeboten.
Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht weiterhin das Rahmenprogramm durch Premierengespräche und ein Training zum Zuschauen. Möglichkeiten zum Austausch bieten sich im Rahmen der Ballettgespräche, die Ensemble und künstlerisch Beteiligte zum persönlicheren Gespräch laden. Oder beim Forum, in dessen Rahmen gesellschaftliche Themen zum Bühnentanz diskutiert werden.
Visuell ist die kommende Spielzeit geprägt von der fotografischen Arbeit von Peter Kaaden. Der Fotograf und Regisseur war mehrere Jahre Photo Director des Rolling Stone Magazine, er lebt und arbeitet in Berlin und Paris und fotografierte die Imagekampagne mit 20 Tänzer*innen aus dem Ensemble.
Intendant Christian Spuck betont mit dem Programm der kommenden Spielzeit die Vielfalt des Tanzes und das Können der Tänzer*innen:
«In dieser Saison zeigt das Ensemble seine ganze Bandbreite: von technisch brillanten Klassikern über moderne Meisterwerke bis zu zeitgenössischen Kreationen. Jede Produktion eröffnet ihre eigene choreographische Welt, und gemeinsam entsteht ein dynamisches Mosaik, das die Vielfalt, Präzision und Ausdruckskraft des Staatsballetts Berlin sichtbar macht.»
Der reguläre Ticketvorverkauf beginnt am 8.5.26, 12 Uhr, Mitglieder des Freundeskreises und Inhabende des TanzTickets können bereits im Rahmen des vorgezogenen Vorverkaufs ab 24.4.26, 12 Uhr Karten erwerben.