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Ausgaben der Ballettzeitung Nr. 2 aufgefächert

Ballettzeitung N°2

Ballettzeitung N°2

Jetzt kostenlos erhältlich

Die zweite Ausgabe unserer Ballettzeitung ist da! Zu lesen gibt es ein Portrait des Choreographen Marcos Morau, Interviews mit William Forsythe über seine Werke sowie aktiven und ehemaligen Tänzer*innen, die über die Arbeit mit dem Choreographen berichten, ein Gespräch mit Choreographin Crystal Pite über ihr Stück Angels' Atlas, wir stellen die Choreograph*innen des Abends Next Generation vor sowie unser Education-Programm Tanz ist KLASSE! und vieles mehr.

Die Ballettzeitung N°2 ist kostenlos überall dort in Berlin erhältlich, wo sonst unser Spielplan-Leporello ausliegt und natürlich bei unseren Aufführungen in der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden.


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Portrait des Choreographen William Forsythe

Einführungsmatinée mit William Forsythe

Einführungsmatinée mit William Forsythe

Die Choreographen-Legende im Gespräch.

Bereits am 16.2., feiern wir mit dem Dreiteiler William Forsythe die nächste Premiere in der Deutschen Oper Berlin. In dieser Woche reiste der Choreograph höchstpersönlich an, um die Stücke Approximate Sonata 2016, One Flat Thing, reproduced und Blake Works I mit unseren Tänzer*innen einzustudieren.

Nicht nur unsere Tänzer*innen haben die Möglichkeit, William Forsythe in Aktion zu erleben. Bei der Einführungsmatinée am 4.2. um 11 Uhr wird er überdies Intendant Christian Spuck und Dramaturgin Katja Wiegand Rede und Antwort stehen. Und ihr könnt live mit dabei sein. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei!


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Portrait von Gert Reinholm

Gert Reinholm zum 100. Geburtstag

Gert Reinholm zum 100. Geburtstag

Mehr als 40 Jahre prägte Gert Reinholm das Berliner Tanzleben als Ballettdirektor wie als Tänzer.

Heute wäre sein 100. Geburtstag gewesen! Mehr als 40 Jahre prägte Gert Reinholm das Berliner Tanzleben als Ballettdirektor wie als Tänzer noch vor der Teilung der Stadt. Während dieser langen Ära baute er für das Ensemble der Deutschen Oper Berlin ein umfangreiches Repertoire an klassischen und modernen Werken auf. Er holte Choreographen wie Antony Tudor, Kenneth MacMillan, Frederick Ashton, George Balanchine und Valeri Panov in die Hauptstadt und verhalf seiner Kompanie zu internationalem Ruhm.

Der 1923 in Chemnitz geborene Gert Reinholm erhielt seine Ballettausbildung an der Ballettschule der Berliner Staatsoper und im Studio Walter in Paris. Es folgten Engagements als Solotänzer an der Staatsoper Berlin (1942–51), am Teatro Colón in Buenos Aires (1952–53) sowie an der Städtischen Oper Berlin (1956–62). Von 1961 bis 1966 war er als Erster Solotänzer und von 1962 bis 1990 als Ballettdirektor im neu erbauten Opernhaus an der Bismarckstraße tätig. Daneben lehrte Gert Reinholm einige Jahre an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Berlin. Mit der ehemaligen Chefchoreographin des Staatsopern-Balletts Tatjana Gsovsky verband ihn eine lebenslange künstlerische Partnerschaft: Über 20 Jahre lang war Gert Reinholm nicht nur ihr prägender Solist, sondern leitete auch gemeinsam mit ihr die Berliner Tanzakademie. 

Gert Reinholm tanzte viele großen Rollen in klassischen Balletten, so z. B. in Dornröschen, Romeo und Julia (deutsche Erstaufführung der Prokofjew-Partitur), Hamlet, Die Kameliendame, Daphnis und Chloé, Prometheus, Othello sowie Orphée, er choreographierte u.a. Romeo und Julia und Tannenhäuser. Für sein Wirken wurde der «tanzende Gentleman» (so der Kritiker Klaus Geitel) mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so erhielt er den Kritikerpreis der Stadt Berlin (1958), den Berliner Kunstpreis, den Preis der Theater der Nationen Paris (1962) sowie den Diaghilew-Preis (1964), seinerzeit die wichtigsten Preise überhaupt. 1987 wurde Gert Reinholm das Bundesverdienstkreuz verliehen, im selben Jahr wurde er Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Das Staatsballett Berlin hat ihm zu Ehren eines der drei Ballett-Studios nach ihm benannt. Auf diese Weise vergeht kein Tag, an dem nicht an ihn und an seine kluge und lebensbejahende Persönlichkeit gedacht wird, die Generationen von Künstler*innen für die gemeinsame Sache gewinnen konnte und ohne die das Ballett in Berlin ohne jeden Zweifel bis heute ein anderes Gesicht hätte.


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World Ballet Day

World Ballet Day

Training zum Zuschauen im Stream

Am 1.11. ist World Ballet Day! Zur Feier des Tages streamen wir das Training zum Zuschauen vom 1.10. – mit Ballettmeisterin Christine Camillo, den Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin und am Klavier Başak Dilara Lakatos – und geben so Ballettfans, die keine Karte mehr für die ausverkaufte Veranstaltung ergattern konnten, die Möglichkeit, hautnah dabei zu sein.

Auf der Bühne der Staatsoper Unter den Linden öffnet sich der Vorhang für einen Ausschnitt aus der täglichen Arbeit, die sonst nur im Verborgenen geschieht.  Was die Tänzerinnen und Tänzer allmorgendlich, tagein tagaus, im Ballettsaal praktizieren, um sich auf Proben und Aufführungen vorzubereiten, ist zugleich die notwendige Grundlage der Kunst, die sie so meisterhaft beherrschen. Was auf der Bühne leicht und schwerelos aussieht, erfordert harte Arbeit und unerbittliche Disziplin. Genau darin liegt die Faszination, die das Publikum immer wieder neu begeistert.

Wir wünschen viel Vergnügen!


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Einführungen von Tanzwissen-schaftler*innen

Einführungen von Tanzwissen-schaftler*innen

Staatsballett Berlin und Freie Universität Berlin kooperieren

Das Staatsballett Berlin und der Masterstudiengang Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin nehmen in der Saison 2023/24 ihre Kooperation wieder auf. Dank dieser Zusammenarbeit wird es vor jeder Vorstellung wieder Einführungen geben, die von Studierenden der Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin und Dramaturg*innen des Staatsballetts gehalten werden. 

Ab der Saison 2023/24 können Besucher*innen des Staatsballetts Berlin vor jeder Vorstellung eine kostenfreie, persönliche Einführung zur Produktion des jeweiligen Abends erleben. Dies wird ermöglicht durch die Wiederaufnahme der Kooperation zwischen dem Staatsballett Berlin und dem Masterstudiengang Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Was ist es, das uns an einem Ballettabend fesselt? Die aktuellen politischen Bezüge, die ungewöhnliche Bewegungssprache, die Virtuosität der Tänzer*innen, die Begegnung mit (Tanz-) Geschichte(n)? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der Vorträge, die jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn am Veranstaltungsort stattfinden werden. 

Unter der Leitung der Dramaturgin des Staatsballetts Katja Wiegand und der Tanzwissenschaftlerin Lucia Ruprecht der Freien Universität Berlin werden Studierende des Masterstudiengangs Tanzwissenschaft Einführungen zu den insgesamt 81 Vorstellungen präsentieren und dabei nicht nur Einblicke in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Tanz vermitteln, sondern auch ihre persönliche Begeisterung für choreografische Details, faszinierende Bewegungsformen und die soziale Relevanz der Kunstform Tanz mit dem Publikum teilen.


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Schwarzweiß-Portrait von Marcos Morau
Foto: Albert Pons

Marcos Morau: Choreograph des Jahres

Marcos Morau: Choreograph des Jahres

Jahrbuch 2023 der Zeitschrift «tanz» kürt Morau.

Hervorgehoben wurde vor allem seine Inszenierung Nachtträume, die Ende September 2022 beim Ballett Zürich uraufgeführt wurde – im Auftrag unseres neuen Intendanten Christian Spuck. Über den Künstler, der «faszinierende Körper-Kaskaden und -Fresken» gestaltet, schreibt die Laudatorin Bettina Trouwborst im Weiteren:

«Marcos Morau ist ein Wach- und Aufrüttler. Seine surrealen, bewegten Bilderbögen spitzen historische sowie aktuelle Krisen der Gesellschaft grotesk zu. Aus ‹Monstrosität und Schönheit›, wie es der 40-Jährige selbst ausdrückt, komponiert er eine Ästhetik, die in ihrer Schonungslosigkeit bisweilen erschrecken kann. Geformt wird sie aus Tanz, Musik, bildender Kunst, Literatur, Film und Fotografie.»

Wir freuen uns sehr, Morau ab dieser Spielzeit als «Artist in Residence» zu begrüßen. Sein Debüt am Staatsballett Berlin gibt er am 28. April 2024 mit der Uraufführung seiner Kreation Overture.


Kompanie
Gruppenfoto der gesamten Kompanie im Ballettsaal

Zurück im Studio

Zurück im Studio

Der erste Tag im Ballettsaal nach der Sommerpause.

Der erste Tag im Ballettsaal nach der Sommerpause. Wir freuen uns auf eine großartige Saison 23/24 mit unserem neuen Intendanten Christian Spuck und zahlreichen spannenden Produktionen.


Kompanie
Nahaufnahme zweier männlicher Oberkörper. Der eine stützt den anderen mit der Hand am Rücken.

Saison 23/24: «Ballett weiter denken»

Saison 23/24: «Ballett weiter denken»

Neue Spielzeit, neuer Intendant, neues Design!

In der kommenden Spielzeit stehen vier Premieren auf dem Programm: Bovary, eine Uraufführung von Christian Spuck, 2 Chapters Love, ein Zweiteiler mit neuen Kreationen von Sol Léon und Sharon Eyal, William Forsythe mit drei Stücken des Choreographen sowie Overture, ein Zweiteiler mit einem Stück von Crystal Pite und einer neuen Kreation von Marcos Morau, der ab der kommenden Saison unser Artist in Residence sein wird.

Next Generation gibt unseren Tänzer*innen eine Plattform als Choreograph*innen zu brillieren und unser 20-jähriges Jubiläum feiern wir mit einer Gala am Ende der Saison. Außerdem auf dem Spielplan: Half Life mit LIB von Alexander Ekman und Half Life von Sharon Eyal, Messa da Requiem von Christian Spuck, Dornröschen von Marcia Haydée und Giselle von Patrice Bart.

Um den Beginn einer neuen Ära des Staatsballetts zu markieren, heißen wir außerdem Eps51 herzlich Willkommen beim Staatsballett. Die in Berlin ansässige Designagentur hat uns einen ausdrucksstarken neuen Look verpasst, komplementiert durch eine Fotoserie mit acht unserer Tänzer*innen von Florian Hetz.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf unsere Spielzeit 23/24, inklusive unseres umfassenden Rahmen- und Education-Programms. Tickets für alle Veranstaltungen der Saison sind im Vorverkauf erhältlich.