Swan Lake

Photo: Gert Weigelt Photo: Gert Weigelt

Die weißen Schwäne und ihre zerbrechliche Königin Odette, die mit ihrem ätherischen Zauber den unglücklichen Prinzen betört, oder die festlichen Ballszenen, in denen ein ganzer Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.

Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt das Ballett die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. In der Inszenierung des Staatsballetts Berlin wurden die berühmten Schwanenbilder in ihrer archaischen Wirkung beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand. Psychologisch ausgedeutet wurden auch der eifersüchtige Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht gesetzt.

Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu der Atmosphäre bei, die untrennbar mit SCHWANENSEE verbunden ist.

Ballett in zwei Akten und sechs Bildern
Musik von Peter I. Tschaikowsky
Choreographie und Inszenierung von Patrice Bart nach Petipa/Iwanow

Choreographie und Inszenierung: Patrice Bart nach Lew Iwanow und Marius Petipa
Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli
Assistentin des Choreographen: Claude de Vulpian
Dramaturgie: Christiane Theobald
Licht: Maurizio Montobbio

Premiere A 16. Dezember 1997
Premiere B 18. Dezember 1997
Staatsoper Unter den Linden

Staatskapelle Berlin

Spieldauer: 2 Std. 50 Min. | inkl. eine Pause