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17.3.2015

Nacho Duato stellt Saison 2015/2016 vor

Staatsballett Berlin präsentiert facettenreiches Programm

Berlin, 17. März 2015 --- am heutigen Dienstagvormittag veröffentlichte der Intendant des Staatsballetts Berlin Nacho Duato seine Pläne für die Spielzeit 2015/2016. Drei Premieren, ein Gastspiel des Norwegischen Nationalballetts Oslo, vier Vorstellungen in Hong Kong und fünf Aufführungen in Madrid stellen die Höhepunkte des Programms dar. Am 22. Oktober 2015 hebt sich der Vorhang für die erste Premiere der Saison, der Dreiteiler „Duato | Kylián | Naharin“. Im Rahmen dieses Ballettabends wird der israelische Choreograph Ohad Naharin zum ersten Mal mit dem Staatsballett Berlin zusammenarbeiten. Ab dem 14. Februar 2016 neu in Berlin zu sehen ist außerdem Nacho Duatos Choreographie „Herrumbre“, in der sich der Choreograph mit dem Thema Folter auseinandersetzt. Die dritte Premiere ist das technisch herausfordernde Werk „Jewels“ von George Balanchine, das am 21. Mai 2016 Premiere feiert. Der Spielplan mit insgesamt 106 Vorstellungen auf den Bühnen der Stiftung Oper in Berlin präsentiert dem Publikum die ganze Vielfalt des Balletts.

Bei einem Pressefrühstück am heutigen Dienstag, den 17. März 2015, hat Staatsballett-Intendant Nacho Duato die Spielzeit 2015/2016 vorgestellt. Angesetzt sind insgesamt 106 Vorstellungen auf den Bühnen der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper im Schiller Theater und der Komischen Oper Berlin. Neu ins Repertoire gelangen die drei Premieren „Duato | Kylián | Naharin“ (Premiere am 22.10.2015), Nacho Duatos Choreographie „Herrumbre“ (Premiere am 14.02.2016), und „Jewels“ von George Balanchine (Premiere am 21.05.2015). Der Ballettabend „Duato | Kylián | Naharin“ vereint drei moderne Choreographien mit Nacho Duatos „Castrati“, Jiří Kyliáns „Petite mort“ und Ohad Naharins „Secus“.

Der israelische Choreograph Naharin arbeitet erstmals mit dem Staatsballett Berlin und bringt seinen „Gaga“-Stil mit, der sowohl für das Ensemble als auch für das Publikum neue ästhetische Erfahrungen verspricht. Auch inhaltlich begibt sich das Programm auf neues Terrain, dies wird sich vor allem bei „Herrumbre“ von Nacho Duato zeigen. Die Idee zu diesem Ballett entwickelte der Spanier nach den Bombenschlägen 2004 in Madrid, unweit seiner damaligen Wohnung. In Verbindung mit den medial verbreiteten Fotos aus den Folterkammern des US-amerikanischen Gefangenenlagers Guantanamo erarbeitete Duato eine Choreographie zum Thema Terror und Folter. Wie unterschiedlich die Dimensionen des abstrakten Tanzes sich insgesamt darstellen, das zeigt ganz diametral dazu dann „Jewels“ – eine der technisch anspruchsvollsten Choreographien von George Balanchine. Die Vollendung der neoklassischen Bewegungssprache, puristisch und von purer Eleganz und Understatement, steht im Mittelpunkt dieser Produktion.

„Als Intendant möchte ich vor allem zuhören. Ich möchte wissen, was die Tänzer denken, die Zuschauer und auch die Kritiker. ‚Jewels‘ von George Balanchine ist ein Beispiel für den großen Wunsch der Tänzer, etwas von diesem Choreographen zu tanzen, dem ich sehr gerne nachkomme. Wir arbeiten an einer eigenen Ausstattung mit einem hochkarätigen Designer, darauf freue ich mich sehr. Gleichzeitig ist es mir aber auch wichtig, die gesellschaftliche Relevanz des Tanzes stärker in den Vordergrund zu rücken. Themen wie Drogenmissbrauch und Terror, die ich z.B. in meinen Choreographien ‚White Darkness‘ und ‚Herrumbre‘ aufgreife, spielen eine permanente Rolle in der Gesellschaft, auch damit möchte ich die Tänzer und die Zuschauer konfrontieren“, betont Nacho Duato während des Pressegesprächs.

Eingebettet in das Premierenprogramm gastiert am 07. und 08. April 2016 das Norwegische Nationalballett Oslo mit dem Stück „Ghosts“. Dieses Ballett nach Henrik Ibsens Drama „Gespenster“ zeigt eine weitere Facette des zeitgenössischen Tanzes, die ihre Stärke in der Verbindung zu schauspielerischen Elementen eindrucksvoll darbietet. Das Staatsballett Berlin selbst reist im März 2016 mit Nacho Duatos „Dornröschen“ nach Hong Kong. Im Teatro Real in Madrid steht bereits im September 2015 neben dieser großen Inszenierung außerdem ein dreiteiliger Ballettabend auf dem Programm, die Duatos neue Kreation „Static Time“, seine Choreographie „White Darkness“ sowie Marco Goeckes „and the sky on that cloudy old day“ umfasst.

Zurück in das Repertoire kehrt John Crankos „Romeo und Julia“. Beliebt bei Zuschauern und Tänzern gleichermaßen wird diese erfolgreiche Inszenierung ab dem 30. März 2016 wieder in der Deutschen Oper Berlin zu sehen sein. Crankos „Onegin“, „Giselle“ von Patrice Bart, die Tschaikowsky-Trilogie mit „Der Nussknacker“, „Schwanensee“ und „Dornröschen“ bleiben ebenso Bestandteil des Programms wie Nacho Duatos Premieren aus der aktuellen Spielzeit: „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ und „Duato | Kylian“. Das Ensemble von „Tanz ist KLASSE !- Kinder Tanzen“ zeigt aufgrund des großen Erfolgs nochmals Giorgio Madias „Hänsel & Gretel“. Die Staatliche Ballettschule Berlin präsentiert außerdem als Gast des Staatsballetts unter der künstlerischen Gesamtleitung von Gregor Seyffert Choreographien von Marco Goecke, Jiří Kylián und Nacho Duato.

Pressemappe 2015_2016

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Pressemitteilung vom 17.03.2015

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Saisonvorschau 2015_2016

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© Fernando Marcos

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