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10.5.2016

Premiere "Jewels" am 21. Mai 2016

Berlin, 10. Mai 2016 --- am 21. Mai 2016 präsentiert das Staatsballett Berlin die Premiere von „Jewels“, eine Choreographie von George Balanchine mit eigens für das Staatsballett entworfenen Kostümen des spanischen Designers Lorenzo Caprile und neuem Bühnenbild von Pepe Leal. „Jewels“ setzt die Brillanz von Edelsteinen in ein dreiteiliges Ballett um: Rubine, Smaragde und Diamanten mit Musik von Gabriel Fauré, Igor Strawinsky und Peter I. Tschaikowsky. Besonderer Gast ist Shoko Nakamura, ehemalige Erste Solotänzerin des Staatsballetts, die an der Seite des Ersten Solisten Mikhail Kaniskin in „Diamonds“ tanzt. Bis zum 19. Juni 2016 sind insgesamt fünf Vorstellungen von „Jewels“ auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin zu sehen.  

Das Staatsballett Berlin präsentiert am 21. Mai 2016 „Jewels“, ein dreiteiliges Ballett von George Balanchine, das die Faszination von Edelsteinen in Tanz übersetzt. Obwohl Balanchine, der als Begründer des Neoklassizismus im Ballett gilt, in den Mittelpunkt seiner Choreographien die Musik und den reinen Tanz stellte, lassen der unterschiedliche Stil, die Musik und die Kostüme von „Jewels“ Interpretationen zu. „Emeralds“, also Smaragde, zur Musik von Gabriel Fauré gilt als eine Beschwörung Frankreichs, einem Frankreich der Eleganz und des Stils. Der zweite Teil „Rubies“, die Rubine, mit Musik von Igor Strawinsky steht für das energiegeladene Amerika der Jazz-Ära. Zur Musik von Peter I. Tschaikowsky weckt schließlich der dritte Teil „Diamonds“, die Diamanten, Erinnerungen an die Opulenz des Balletts des zaristischen Russlands. Aus dieser Sichtweise betrachtet zeichnet der Abend nicht nur unterschiedliche Abschnitte der Tanzgeschichte nach, sondern auch wichtige Stationen im Leben Balanchines, der aus Russland über Frankreich in die Vereinigten Staaten emigrierte.

In enger Abstimmung mit dem George Balanchine Trust in New York, der das Erbe des Choreographen behütet, studierten die vom Trust entsandten Ballettmeister Patricia Neary, Sandra Jennings und Ben Huys die Choreographie mit dem Staatsballett Berlin in den letzten Wochen ein. Sandra Jennings und Patricia Neary tanzten noch zu Lebzeiten Balanchines in seiner Compagnie und in seinen Werken, für letztere kreierte der Choreograph gar eigene Rollen. Besonderer Gast der Premiere ist die ehemalige Erste Solotänzerin des Staatsballetts Shoko Nakamura, die in „Diamonds“ auftreten wird. Gemeinsam mit der Ersten Solotänzerin Iana Salenko, die in „Rubies“ die weibliche Hauptpartie tanzen wird, und den Solistinnen Krasina Pavlova und Aurora Dickie in „Emeralds“ verkörpern sie die Tugenden des Tänzerinnen-Ideals Balanchines: Kraft, Schnelligkeit, Präzision und Balance. Der Choreograph liebte die Frauen, sie beherrschen die meisten seiner Werke und er erhob sie gar zum eigentlichen Sujet: „Ballett ist ein weiblicher Gegenstand. Es ist eine Frau.“

Für die Berliner Inszenierung entstanden ein neues Bühnenbild von Pepe Leal sowie Kostüme von Modeschöpfer Lorenzo Caprile. Caprile leitet seit über 20 Jahren sein eigenes Studio in Madrid; Bekanntheit erlangte er durch seine Kostüme für die Königin Letizia von Spanien. Die Modepresse, wie etwa das Magazin „Vanity Fair“ beschreibt seinen Stil folgendermaßen: „Die Kritiken waren sich einig: schlicht, aber beeindruckend, schmeichelnd und modern. Zum ersten Mal gingen Monarchie und Glamour Hand in Hand.” In Anwesenheit des Designers eröffnet kurz nach der Premiere am 23. Mai 2016 um 14.00 Uhr außerdem die Kostüm-Ausstellung „Juwelen der Tutu-Kunst“ im Bikini Berlin, der Concept Shopping Mall am Zoologischen Garten. Lorenzo Caprile und Dorothea Katzer, Kostümdirektorin der Deutschen Oper Berlin, haben dafür gemeinsam die schönsten Kostüme aus dem Fundus des Staatsballetts Berlin ausgewählt. Vom 23. bis 31. Mai 2016 ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Mall zu besichtigen.  
    
PREMIERE
"JEWELS"

Choreographie George Balanchine
Bühne Pepe Leal
Kostüme Lorenzo Caprile
Licht Perry Silvey

Es tanzen
Shoko Nakamura a. G.
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Musikalische Leitung: Robert Reimer
Orchester der Deutschen Oper Berlin

Emeralds
Musik: Gabriel Fauré (aus „Pelléas et Mélisande“, 1898, und „Shylock“, 1889)
Einstudierung: Ben Huys

Rubies
Musik: Igor Strawinsky (Capriccio für Klavier und Orchester, 1929)
Einstudierung: Patricia Neary

Diamonds
Musik: Peter I. Tschaikowsky (Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29, 1875, ohne den ersten Satz)
Einstudierung: Sandra Jennings

Premiere
21. Mai 2016 um 19.30 Uhr in der Deutschen Oper Berlin

Weitere Vorstellungen
26. und 29. Mai sowie 10. und 19. Juni 2016

Spieldauer: 135 Minuten inklusive zwei Pausen

Tickets: 29–95 Euro, ermäßigt 14,50–47,50 Euro

Ticketservice
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FAX    +49 (0)30 20 35 44 83
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Pressemitteilung vom 10.05.2016

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