Pressemitteilungen

STAATSBALLETT BERLIN

Julia Feigl
Press officer
Richard-Wagner-Straße 10
10585 Berlin
TEL +49 (0)30 34 384 154
FAX +49 (0)30 34 384 155
j.feigl@staatsballett-berlin.de
www.staatsballett-berlin.de

contact us
05.6.2015

Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“ für fünf Vorstellungen zurück auf dem Spielplan

21., 23., 25., 26. und 28. Juni 2015, Deutsche Oper Berlin


Berlin, 05. Juni 2015 --- ab dem 21. Juni 2015 kehrt Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“ für fünf Vorstellungen zurück auf den Spielplan des Staatsballetts Berlin in der Deutschen Oper Berlin. Mit großer Besetzung, opulentem Bühnenbild und farbenprächtigen Kostümen ist dieses selten aufgeführte Handlungsballett eine Kostbarkeit des Repertoires. Die Liebesgeschichte zwischen der Tempeltänzerin Nikia und dem Krieger Solor entfaltet sich in einem exotischen Panorama und ist nicht nur für Klassikfans ein besonderes Erlebnis. Kurz vor der Sommerpause zeigt das Staatsballett Berlin sich hier mit seiner ganzen Ensemblestärke. Auf Einladung von Intendant Nacho Duato studiert Vladimir Malakhov die Wiederaufnahme mit vielen neuen Besetzungen selbst ein. Als Gastsolistinnen begrüßt die Compagnie die ehemalige Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, Shoko Nakamura und die russische Star-Ballerina Ekaterina Krysanova vom Bolschoi Ballett Moskau.

 „Die Bajadere“ entführt das Publikum in das exotische Panorama eines phantastischen Indiens, mitten in eine schwüle Atmosphäre, in der man erlesene Sandelholzdüfte zu atmen glaubt. Hier entfaltet sich die Geschichte einer verbotenen Liebe: Nikia, die titelgebende Bajadere, hat als Tempeltänzerin ihr Leben den Göttern geweiht. Doch sie liebt auch den Krieger Solor. Dieser ist jedoch bereits Hamsatti, der Tochter des mächtigen Radschas als Ehemann versprochen. Von Eifersucht getrieben lässt Hamsatti die Tempeltänzerin ermorden... Einzig im geheimnisvollen „Königreich der Schatten“ sind die Liebenden schließlich vereint. Es ist dieser berühmte „Schatten-Akt“, der dem selten aufgeführten Ballett zu Weltruhm verholfen hat: Hier erschaffen 32 Tänzerinnen das faszinierende Bild einer nicht enden wollenden Traumsequenz, in der der klassische Tanz wie sonst selten zelebriert wird. Die Solisten des Ensembles sowie das Corps de ballet tanzen einige der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Partien des Ballett-Repertoires.
Marius Petipa brachte „Die Bajadere“ 1877 am Bolschoi-Theater in St. Petersburg zur Uraufführung, die Musik komponierte Ludwig Minkus. Bajaderen waren, vor allem im 19. Jahrhundert, beliebte und ideale Theaterfiguren, da sich „Verbotenes“ ohne die Notwendigkeit zur Rechtfertigung auf sie projizieren ließ. Vladimir Malakhov wählte „Die Bajadere“ schließlich aus, um 1999 mit einer eigenen Fassung für die Wiener Staatsoper sein Debüt als Choreograph zu geben. Seine Version dieses Klassikers schwelgt in berauschenden Farben und opulenten Bühnenbildern. Anknüpfend an die St. Peterburger Aufführungstradition, gestaltete Malakhov den im Laufe der Geschichte verloren gegangenen vierten Akt vollkommen neu und entwickelte Details der Handlung weiter. In Zusammenarbeit mit dem spanischen Bühnen- und Kostümbildner Jordi Roig entstand jener Kontrast, der „Die Bajadere“ in der Ballettliteratur erst so hervorgehoben hat – der Spitzentanz im Orient, mit klassischen Tutus und ornamentalen Gewändern zugleich.

Nach drei Jahren Pause kehrt „Die Bajadere“ nun für insgesamt fünf Vorstellungen zurück auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin. Vladimir Malakhov ist persönlich angereist, um die Wiedereinstudierung zu leiten und mit den neuen Besetzungen zu probieren. Am 21. und 25. Juni 2015 tanzt Shoko Nakamura die Rolle der Bajadere als Gastsolistin. Nach ihrem großartigen Gastauftritt als Tatjana in „Onegin" können sich die Fans der ehemaligen Ersten Solotänzerin des Staatsballetts Berlin auf ein Wiedersehen freuen. An ihrer Seite tanzt der Erste Solotänzer Mikhail Kaniskin die Rolle des Solor. Sein Rollendebüt in dieser Partie gibt am 23. Juni der Erste Solotänzer Dinu Tamazlacaru. Er tanzt ebenfalls mit einem besonderen Gast: Ekaterina Krysanova, eine der Star-Ballerinen des Bolschoi Balletts Moskau, verkörpert an diesem Abend die Tempeltänzerin Nikia. In der Spielzeit 2011/2012 war sie bereits als Odette/Odile in „Schwanensee“ und für die Titelpartie in „La Péri“ zu Gast in Berlin. Am 26. und 28. Juni werden die beiden Hauptrollen von den Ersten Solotänzern des Staatsballetts Berlin, Iana Salenko und Marian Walter getanzt. An allen Vorstellungen beteiligt sind außerdem Schülerinnen der Staatlichen Ballettschule, die sowohl solistisch als auch in der Gruppe mit den Tänzerinnen des Staatsballetts Berlin auftreten.

Es musiziert das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Robert Reimer. 

DIE BAJADERE
Choreographie und Inszenierung von Vladimir Malakhov nach Marius Petipa

Musik von Ludwig Minkus
Bühne und Kostüme von Jordi Roig


Es tanzen
21. und 25. Juni 2015
Shoko Nakamura (als Gast) als Nikia
Mikhail Kaniskin als Solor
Elena Pris als Hamsatti

23. Juni 2015
Ekaterina Krysanova (als Gast) als Nikia
Dinu Tamazlacaru als Solor
Krasina Pavlova als Hamsatti

26. und 28. Juni 2015
Iana Salenko als Nikia
Marian Walter als Solor
Elisa Carrillo Cabrera als Hamsatti

sowie Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Schülerinnen der Staatlichen Ballettschule Berlin

Orchester der Deutschen Oper Berlin
Musikalische Leitung Robert Reimer


Alle Vorstellungen
21., 23., 25., 26. und 28 Juni 2015 Deutsche Oper Berlin

Spieldauer
170 Minuten inkl. 1 Pause

Ticketservice
TELEFON    030 20 60 92 630
E-MAIL    tickets@staatsballett-berlin.de

Tickets
21–90 Euro

Shoko Nakamura as „Die Bajadere" © Enrico Nawrath

Datei Downloaden

20150605 press release

Datei Downloaden