Pressemitteilungen

STAATSBALLETT BERLIN

Julia Feigl
Press officer
Richard-Wagner-Straße 10
10585 Berlin
TEL +49 (0)30 34 384 154
FAX +49 (0)30 34 384 155
j.feigl@staatsballett-berlin.de
www.staatsballett-berlin.de

contact us
02.9.2016

Saisonstart 2016/2017

Berlin, 02. September 2016 --- Zum Start der Saison 2016/2017 begrüßt das Staatsballett Berlin zehn Tänzerinnen und Tänzer im Ensemble. Als Erste Solistin wird Ksenia Ovsyanick vom English National Ballet dem Publikum bereits in „Der Nussknacker“ von Nacho Duato am 19. und 28. Oktober 2016 in der Rolle der Clara begegnen. Denis Vieira vom Ballett Zürich, Ekaterina Petina vom Bayerischen Staatsballett und Julia Weiss vom Semperoper Ballett werden als Solist und Solistinnen engagiert. Cameron Hunter, Joaquin Crespo Lopes, Katherine Rooke, Alicia Ruben, Dori Shahar und Pamela Valim sind neu im Corps de ballet. Vier Ensemblemitglieder wurden außerdem zu Demi-Solistinnen bzw. zum Demi-Solisten befördert, und Star-Gastsolistin Polina Semionova verkündet den Grund ihrer weiteren Abwesenheit: Sie ist schwanger und erwartet im Dezember 2016 ihr erstes Kind.

Das Staatsballett Berlin begrüßt zur Saison 2016/2017 zehn Tänzerinnen und Tänzer aus sieben Nationen im Ensemble. Prominentester Neuzugang ist darunter Ksenia Ovsyanick, sie bereichert die Riege der Ersten Solistinnen. Geboren in Minsk (Weißrussland) absolvierte sie ihre Ausbildung bei der Staatlichen Ballettschule Belarus und an der English National Ballet School. Seit 2008 tanzte sie beim English National Ballet, wurde 2013 zur Solistin und 2014 zur Ersten Solistin befördert. Sie gewann mehrere Preise, etwa beim Critics' Circle National Awards 2012 den Preis für "herausragende weibliche Performance (Klassisch)" und den Prix de Lausanne 2013. In ebendiesem Jahr war sie auch für den Benois de la Danse als beste weibliche Tänzerin nominiert. Sie tanzt ein breites Spektrum an klassischem und zeitgenössischem Repertoire, so hatte sie Hauptrollen in „Giselle“ (Skeaping),“Dornröschen“ (MacMillan), „Suite en Blanc“ (Lifar), „The Earth Shall Bear Again“ (Galili) and „Spectre de la rose“ (Fokine).

Weiterhin wurden drei neue Solistinnen und Solisten engagiert: Ekaterina Petina, Denis Vieira und Julia Weiss. Ekaterina Petina, geboren in Sewastopol, begann mit zehn Jahren ihre Ausbildung an der Waganowa Akademie St. Petersburg und trat 2001 ihr erstes Engagement am Mariinsky Theater in St. Petersburg an. Zu Beginn der Spielzeit 2009/2010 wurde sie als Halbsolistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert, 2011 zur Solistin und 2014 zur Ersten Solistin ernannt mit Hauptrollen in „Paquita“ (M. Petipa/A. Ratmansky), „Die Kameliendame“ (J. Neumeier) und „Sinfonie in C“ (G. Balanchine).
Denis Vieira ist Brasilianer, seine Ausbildung absolvierte er an der brasilianischen Bolshoi Theatre School. Nach einem Engagement am Teatro Municipal in Rio de Janeiro war er ab 2014 Mitglied des Balletts Zürich und tanzte in Jiří Kyliáns „Wings of Wax“, Wayne McGregors „Kairos“ und verkörperte den Albrecht in Patrice Barts „Giselle“, u.a. auch im März 2016 im Rahmen des Giselle-Mini-Festivals beim Staatsballett Berlin. 2015 wurde er mit dem „Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich“ ausgezeichnet.
Julia Weiss aus Frankreich absolvierte ihre Ausbildung an der École de danse der Opéra National de Paris und war danach ein Jahr beim Ballet National de Paris engagiert. Nach fünf Jahren beim Ballet du Rhin in Mulhouse ging sie mit Giacopo Godani für zwei Jahre als Solistin nach Mainz, um ihr klassisches Repertoire um Zeitgenössisches zu erweitern. Von 2011 bis 2016 tanzte sie beim Semperoper Ballett, seit 2012 als Solistin u.a. als Julia in Stijn Celis „Romeo und Julia“.

Neu im Corps de ballet sind sechs Tänzerinnen und Tänzer. Aus Australien kommen Cameron Hunter, seit 2011 beim Australian Ballett, und Katherine Rooke, die bisher beim Queensland Ballet engagiert war. Joaquin Crespo Lopes aus Argentinien tanzte unter Nacho Duato bereits bei der Compania Nacional de Danza in Madrid und hatte weitere Engagements am Teatro Colon in Buenos Aires, beim Hamburg Ballett, beim Pennsylvania Ballet und am Ballett des Stadttheaters Basel. Ebenfalls aus Südamerika kommt Pamela Valim aus Braslilien, die Mitglied  der São Paulo Companhia de Dança war. Shahar Dori aus Israel war seit 2012 beim Houston Ballet engagiert. Alicia Ruben aus Deutschland ist Absolventin der Staatlichen Ballettschule Berlin und begann in der letzten Saison bereits als Elternzeitvertretung beim Staatsballett Berlin.

Neben den Neuzugängen wurden zum Spielzeitwechsel auch vier Ensemblemitglieder befördert: Julia Golitsina, Danielle Muir, Luciana Voltolini und Rishat Yulbarisov tanzen nun als Demi-Solistinnen bzw. Demi-Solist. Polina Semionova wird weiterhin nicht auftreten und verkündet den schönen Grund dafür: Die Star-Gastsolistin des Staatsballetts ist schwanger und erwartet im Dezember 2016 ihr erstes Kind.

Saisonstart 2016/2017

Datei Downloaden