Ein Ensemblemitglied in Quarantäne

Staatsballett Berlin spielt dank erfolgreichen Hygienekonzepts

Berlin, 22. Oktober 2020 --- Das Staatsballett Berlin kann die heutige Vorstellung von LAB_WORKS COVID_19 durchführen, obwohl ein Ensemblemitglied positiv auf Covid 19 getestet wurde.

Das Staatsballett Berlin bleibt dank eines effektiven Sicherheits- und Hygienekonzeptes spielfähig. Die 91 Tänzer*innen arbeiten in separierten Trainingsgruppen, eingeteilt nach den Produktionen, in denen sie auftreten. Nachdem am Dienstag ein Ensemblemitglied positiv auf Covid 19 getestet wurde, konnte darum umgehend die Trainingsgruppe isoliert und untersucht werden. Durch die Rückverfolgung der Kontaktketten, die Isolation und den Erhalt negativer Testergebnisse konnte sichergestellt werden, dass keine Infektionsketten innerhalb der Compagnie vorhanden sind. In schneller und enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat es sich erwiesen, dass die heutige Aufführung von LAB_WORKS COVID_19 stattfinden kann. Lediglich eine Choreographie wird den Umständen entsprechend modifiziert.

"Wir freuen uns heute spielen zu können, trotz widriger Umstände, denen wir in diesen Zeiten tagtäglich gerecht werden müssen", so die Leitung des Staatsballetts Berlin, Dr. Christiane Theobald (Kommissarische Intendantin) und Jenny Mahr (Geschäftsführende Direktorin).

Das Staatsballett Berlin arbeitet seit Mai 2020 mit einem umfangreichen und fortlaufend aktualisierten Sicherheits- und Hygienekonzept. Das Konzept sieht u.a. die Arbeit in festen Trainingsgruppen, regelmäßige Testungen und einen Maßnahmenkatalog bei positiven Testergebnissen vor.