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STAATSBALLETT BERLIN

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28.4.2015

Premiere „Duato/ Kylián“ am 14. Mai 2015: eine Uraufführung und zwei Berliner Erstaufführungen

Berlin, 28. April 2015 --- am 14. Mai 2015 feiert das Staatsballett Berlin die Premiere des dreiteiligen Ballettabends „Duato | Kylián“. Teil des Programms ist die erste Uraufführung von Nacho Duato für das Hauptstadtballett mit dem Titel „Static Time“. Neben dieser Kreation stehen zwei Berlin-Premieren auf dem Programm: Jiří Kyliáns Choreographie „Click-Pause-Silence“ und Nacho Duatos Arbeit „White Darkness“. Bis zum 13. Juni stehen sieben Vorstellungen von „Duao | Kylián“ auf dem Spielplan des Staatsballetts in der Staatoper im Schiller Theater.

Nacho Duatos erste Kreation für das Staatsballett Berlin trägt den Titel „Static Time“. Für diese Uraufführung arbeitet der Intendant des Staatsballetts erneut mit seinen künstlerischen Weggefährten Angelina Atlagic (Kostüm) und Jaffar Chalabi (Bühne) zusammen. Von Angelina Atlagic konnte das Berliner Publikum zuletzt die Ausstattung von Duatos „Dornröschen“ sehen, während sich der Architekt Jaffar Chalabi verantwortlich zeigt für das Bühnenbild zu „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“. Die Musik zu „Static Time“ stammt unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow und Franz Schubert. Es spielt die Staatskapelle Berlin unter der musikalischen Leitung von Pedro Alcalde, der bereits mehrfach die Musik zu Duatos Werken arrangierte.

Mit der Berliner Erstaufführung von „Click-Pause-Silence“ stellt Nacho Duatos Mentor Jiří Kylián die Architektur der Musik in den Mittelpunkt. Anhand von Johann Sebastian Bachs Präludium Nr. 24 aus „Das Wohltemperierte Klavier“ untersucht Kylián, wie sich die einzelnen Elemente einer Komposition – die Noten und die musikalischen Themen – zu einem Wunderwerk der Emotionen zusammenfügen. Wie nimmt eine musikalische Komposition ihre Gestalt an? Woher kommt die Bedeutung, die erst im Zusammenhang ihrer Einzelteile Kontur erhält? Wodurch wird ihr Leben eingehaucht? Aber „Click-Pause-Silence“ wäre kein „KyIián“ wenn es nicht zugleich auch um existentielle Fragen des Lebens ginge: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Als dritten Teil des Abends stellt Nacho Duato dem Berliner Publikum erstmals seine Choreographie „White Darkness“ vor. Jenseits moralischer Fragen thematisiert Duato mit dieser Arbeit die Auswirkungen von Drogenabhängigkeit auf den Menschen. Die Zerrissenheit zwischen Extase, Hochgefühl, Hingabe und Schmerz macht Duato durch kraftvolle und emotionsgeladene Bewegungsfolgen sichtbar. Das reduzierte und dennoch wirkungsvolle Bühnenbild stammt wie beim ersten Teil des Abends von Jaffar Chalabi. Karl Jenkins steuert die Musik bei. Mit dem international erfolgreichen Titel „Adiemus“ Ende der 1990er Jahre wurde dieser einem breitem Publikum außerhalb der Tanzwelt bekannt. Auch dieser Teil des Abends wird von der Staatskapelle Berlin begleitet.


PREMIERE
DUATO | KYLIÁN
Choreographien von Nacho Duato und Jiří Kylián

Uraufführung
STATIC TIME
Choreographie von Nacho Duato
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergej Rachmaninow, Franz Schubert, Pedro Alcalde und Sergio Caballero
Bühne von Jaffar Chalabi
Kostüme von Angelina Atlagic
Licht von Brad Fields

Berliner Erstaufführung
CLICK-PAUSE-SILENCE
Choreographie von Jiří Kylián
Musik von Johann Sebastian Bach (bearbeitet von Dirk Haubrich nach einer Idee von Jiří Kylián)
Bühne von Jiří Kylián
Kostüme von Joke Visser
Licht von Jiří Kylián (umgesetzt von Kees Tjebbes)

Berliner Erstaufführung
WHITE DARKNESS
Choreographie von Nacho Duato
Musik von Karl Jenkins
Bühne von Jaffar Chalabi
Kostüme von Lourdes Frías
Licht von Brad Fields

Es tanzen Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Staatskapelle Berlin (außer bei „Click-Pause-Silence“)
Musikalische Leitung Pedro Alcalde

Premiere
14. Mai 2015, Staatsoper im Schiller Theater

Weitere Vorstellungen
14., 20., 22., 23., 25. und 30. Mai sowie 13. Juni 2015


Ticketservice
TELEFON    030 20 60 92 630
E-MAIL    tickets@staatsballett-berlin.de

Pressemitteilung vom 28. April 2015

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Krasina Pavlova in „White Darkness" © Fernando Marcos

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