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STAATSBALLETT BERLIN

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20.2.2019

Premiere von La Sylphide – Ein Schlüsselwerk des Romantischen Balletts mit dem Staatsballett Berlin am 1. März 2019

Berlin, 20. Februar 2019 --- Das Staatsballett Berlin bringt am 1. März 2019 La Sylphide in der Deutschen Oper Berlin zur Premiere. Das Romantische Ballett in zwei Akten von August Bournonville wird vom Staatsballett Berlin in der Einstudierung durch Frank Andersen getanzt. Als Premierenbesetzung der Hauptpartien tanzen Daniil Simkin und Maria Kochetkova.

Mit dem Ballett La Sylphide über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einer Sylphide hatte man zur Uraufführung durch Filippo Taglioni 1832 in Paris den Nerv des Romantischen Zeitalters getroffen: Dem Zeitgeist entsprechend wurde der Konflikt zwischen Irdischem und Übersinnlichem zum Ausdruck gebracht. Der Bournonville-Spezialist Frank Andersen sieht die Aktualität des Stücks als bis heute ungebrochen an:

»Abgesehen von der wunderbaren Choreographie und der schönen Musik, die zum Erfolg beitragen, erzählt es eine zeitlose Geschichte: James ist hin- und hergerissen zwischen der sicheren Behaglichkeit bürgerlicher Existenz und der Verlockung des Unbekannten. Das ist ein bezeichnendes Dilemma unserer modernen Welt. James versucht, seinen Traum einzufangen — damit aber tötet er ihn jedoch. Einen Traum kann man nicht einfangen, sonst ist es kein Traum mehr.«

Auch das Intendanz-Duo Johannes Öhman und Sasha Waltz (ab 2019/2020) freut sich, dem Berliner Publikum dieses einzigartige Erbe und diese Tradition näherzubringen:

»La Sylphide ist ein frühes Meisterwerk des klassischen Ballettkanons, das die Ursprünge dieser Kunstform offenbart und auch, wie wir sie heute wahrnehmen. Seine Arbeiten basieren auf wahren Gefühlen und auf einer sehr detaillierten und natürlichen Pantomime, die die Tänzer — Frauen und Männer — in Verbindung mit den technischen Anforderungen des Schrittmaterials zu bewältigen haben. Die Compagnie lüftet das Geheimnis, eine komplexe Choreographie und Geschichte auf natürlichste Weise zu präsentieren, die ewige, aber universelle Herausforderung für Interpreten klassischer Traditionen.«

Frank Andersen war jahrelang Leiter des Königlich Dänischen Balletts Kopenhagen und studiert die Fassung von 1836 des Choreographen August Bournonville mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin ein. August Bournonville, selbst ein phantastischer Tänzer, zugleich Ballettmeister und Choreograph, der seine Profession in Paris gelernt hatte, pflegte die Tradition des Ballettstils dieses Zeitalters, der bis heute im Prinzip unverändert an der Königlich Dänischen Ballettschule gelehrt wird. Neben der Entwicklung einer stupenden Technik geht es dabei zugleich um die Intensität der künstlerischen Darstellung, die einen natürlichen Ausdruck anstrebt, um vollkommen zu sein.

Die Hauptpartien sind in drei verschiedenen Besetzungen zu erleben. Zur Premiere verkörpert Gast-Solistin Maria Kochetkova die Sylphide neben Daniil Simkin als James (1., 12. und 22. März, 22. April 2019). Es folgen Polina Semionova als Sylphide neben Alejandro Vireilles als James (3. März, 4. April, 26. Mai 2019). Im April und Mai schließlich feiert Luciana Voltolini ihr Rollendebüt als Sylphide mit Marian Walter als James an ihrer Seite (26. April, 31. Mai 2019).


PREMIERE
LA SYLPHIDE
Romantisches Ballett in zwei Akten von August Bournonville (1836)
Musik von Herman Løvenskjold

Choreographie: August Bournonville
Einstudierung und Inszenierung: Eva Kloborg | Anne Marie Vessel Schlüter | Frank Andersen
Bühne und Kostüme: Marie í Dali
Licht: Ellen Ruge

Es tanzen
Solistinnen und Solisten sowie Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin

Besetzungen der Hauptpartien
1., 12. und 22. März, 22. April 2019: Sylphide: Maria Kochetkova, James: Daniil Simkin
3. März, 4. April, 26. Mai 2019: Sylphide: Polina Semionova, James: Alejandro Vireilles
26. April, 31. Mai 2019: Sylphide: Luciana Voltolini, James: Marian Walter

Orchester der Deutschen Oper Berlin
Musikalische Leitung: Henrik Vagn Christensen

Spieldauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten inkl. einer Pause

Premiere
1. März 2019, 19.30 Uhr in der Deutschen Oper Berlin

Weitere Vorstellungen
3., 12., 22. März, 4., 22., 26. April, 26. und 31. Mai 2019

Tickets: 22 — 98 Euro, reduziert 11 — 49 Euro