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STAATSBALLETT BERLIN

Julia Feigl
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18.6.2015

„Bündnis Tanz 2015“ - Vereinbarung für Tänzer des Staatsballetts Berlin

Berlin, 18. Juni 2015 --- Die Leitung des Staatsballetts Berlin hat in dieser Woche den Tänzerinnen und Tänzern die Vereinbarung „Bündnis Tanz 2015“ vorgelegt. Diese stellt eine langfristige und umfängliche Regelung der Zusammenarbeit auf Basis der vom Ensemble gestellten Forderungen dar. Dieser Hausvertrag wurde bislang jedoch seitens der Tänzer abgelehnt. Weitere Streiks bis zum Ende der Saison können daher nicht ausgeschlossen werden.

Am Montag dieser Woche wurde dem Ballettvorstand des Staatsballetts Berlin – bestehend aus den vom Ensemble gewählten Vertreterinnen und Vertreter - ein Entwurf zu einem auf die Besonderheiten des Staatsballetts Berlin zugeschnittenen Hausvertrags „Bündnis Tanz 2015" auf der Basis des gültigen Flächentarifvertrages (bekannt als „NV Bühne“) überreicht, der bereits mit Beginn der neuen Spielzeit zum 14. August 2015 umgesetzt werden könnte und eine langfristige Sicherheit für die Tänzerinnen und Tänzer bieten würde.

Um zu diesem Hausvertrag zu gelangen, wurden in den vergangenen Wochen in mehreren Workshops gemeinsam von Tänzervertretung und Leitung die Bestandteile des Vertrags gemeinsam erarbeitet und über diese Übereinstimmung erzielt. Offen sind noch einige wenige Punkte, die aus Zeitgründen bisher nicht erarbeitet werden konnten. Die Leitung des Staatsballetts ist zuversichtlich, dass auch hier schnell zu einer Einigung gefunden werden kann.

Eine am gestrigen Mittwoch einberufene Vollversammlung der Tänzerinnen und Tänzer, in der dieser Vertragsentwurf dem gesamten Ensemble von einem aus den Reihen der Tänzer vorgeschlagenen unabhängigen Juristen vorgestellt werden sollte, wurde von Tänzerseite abgebrochen. Die Leitung des Staatsballetts Berlin bedauert dies sehr.

Die Leitung betont nochmals, dass im Rahmen einer internen Vereinbarung, wie es ein solcher Hausvertrag wäre, jede Lösung für die Anliegen der Tänzerinnen und Tänzer möglich ist. Wichtig sei die Verbesserung der Situation für das Ensemble des Staatsballetts Berlin mit seinen Besonderheiten sowie die langfristige Verbindlichkeit des gemeinsamen Bündnisses.

Das Staatsballett Berlin muss in Anbetracht dieser Situation leider davon ausgehen, dass weitere Streiks nicht ausgeschlossen werden können. Die Besucherinnen und Besucher werden daher gebeten, sich bis auf Weiteres tagesaktuell über einen etwaigen Veranstaltungsausfall unter der Telefonnummer 030 20 60 92 630 oder www.staatsballett-berlin.de zu informieren.

Pressemitteilung vom 18. Juni 2015

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