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STAATSBALLETT BERLIN

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11.2.2019

Premiere der ersten Kreation für das Staatsballett Berlin unter der neuen Intendanz: van Dijk | Eyal am 15. Februar 2019

Berlin, 11. Februar 2018 --- Am 15. Februar 2019 feiert das Staatsballett Berlin die Premiere von van Dijk | Eyal in der Komischen Oper Berlin. Der Doppelabend zeigt Werke der Choreographinnen Anouk van Dijk und Sharon Eyal. Distant Matter der Niederländerin van Dijk ist die erst exklusive Kreation unter der Intendanz von Johannes Öhman und Sasha Waltz ab 2019/2020. Der Choreographie wird Half Life von Sharon Eyal gegenübergestellt, das bereits seit September 2018 auf dem Spielplan des Staatsballetts steht. Insgesamt stehen neun Aufführungen von Februar bis Juni 2019 auf dem Spielplan.

Intendant Johannes Öhman blickt mit Spannung auf die anstehende Premiere: »Wir freuen uns sehr, unserem Publikum eine exklusive Choreographie von Anouk van Dijk vorzustellen. Die Kombination von Distant Matter mit Sharon Eyals Half Life ist perfekt für einen Doppelabend. Beide Choreographien unterscheiden sich in ihrer Form und Dynamik, haben aber gleichzeitig eine fesselnde Energie. Zusammen mit den Original-Musikstücken von Jethro Woodward und Ori Lichtik spiegeln beide Choreographien die Kraft des urbanen Herzschlags von Berlin wider. Darüber hinaus hat van Dijks eigene, einzigartige Bewegungsmethode, die Countertechnique, den Tänzerinnen und Tänzern neue Perspektiven eröffnet, nicht nur auf ihre Körperlichkeit, sondern auch auf ihre eigene kreative Kunst.«

Anouk van Dijk hat sich für Distant Matter von den Proportionen der Komischen Oper Berlin und der Energie des neuen Ensembles des Staatsballett Berlin inspirieren lassen. Das Stück lädt das Publikum dazu ein, den Blick schweifen zu lassen. Von der Peripherie bis zum Nahbereich, vom Persönlichen bis zum Grotesken, vom Vertrauten bis zum Surrealen. Mit einer einzigen Tänzerin als kontinuierlicher Präsenz, verbinden und trennen, verschmelzen und lösen, erscheinen und verschwinden Menschen in wechselnden Formationen. Gemeinsam bilden sie ein kaleidoskopisches Tableau. Von der Rotterdam Dance Group kommend und nach einigen Jahren bei der Pretty Ugly Dance Company kreiert Anouk van Dijk nicht nur seit 1996 eigene Choreographien, sondern hat auch eine eigene Bewegungsmethode, die Countertechnique, entwickelt. Sie bringt jede Bewegung mit einer Gegenbewegung in Balance und eröffnet so sowohl den Tänzerinnen und Tänzern als auch dem Publikum ungewohnte Perspektiven.

Der Choreographie Distant Matter wird mit Half Life von Sharon Eyal – bereits seit September 2018 auf dem Spielplan des Staatsballetts – das Werk einer zweiten Frau gegenübergestellt. Eyal über ihre Arbeit, die sie 2017 für das Royal Swedish Ballet kreierte: »Diese Kreation ist monoton, aber mit einem Blickwinkel. Diese Kreation kann unter Deinen Füßen zu einem guten Freund und in Deinen Händen zu einem üblen Gesellen werden.« Die Israelin tanzte 18 Jahre lang in der Batsheva Dance Company und begann dort auch mit ihrer choreographischen Arbeit. 2013 gründete sie gemeinsam mit Gai Behar, einem DJ, Techno-Musiker und Veranstalter von Underground-Raves, die Tanzcompagnie L-E-V und tritt seitdem international in Erscheinung u.a. beim Joyce Theatre (New York), Sadler's Wells (London), Montpellier Danse und Julidans (Amsterdam). Außerdem kreierte sie für Compagnien wie das Nederlands Dans Theatre und das Royal Swedish Ballet.


URAUFFÜHRUNG | REPERTOIRE

VAN DIJK | EYAL
DISTANT MATTER [URAUFFÜHRUNG]| HALF LIFE

Choreographien von
Anouk van Dijk und Sharon Eyal

DISTANT MATTER [URAUFFÜHRUNG]
Choreographie von Anouk van Dijk
Musik von Jethro Woodward

Choreographie Anouk van Dijk
Bühne und Licht Paul Jackson | Anouk van Dijk | Claus de Hartog
Kostüme Jessica Helbach


HALF LIFE
Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik von Ori Lichtik

Choreographie Sharon Eyal
Co-Choreographie Gai Behar
Kostüme und Maske Rebecca Hytting
Licht Alon Cohen

Es tanzen Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin
Musik vom Tonträger

Spieldauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten inkl. 1 Pause

Premiere
15. Februar 2019, 19.30 Uhr in der Komischen Oper Berlin

Weitere Vorstellungen
10., 15., 25. März, 01., 11., 14. April, 30. Mai und 01. Juni 2019

Tickets: 16-70 Euro, reduziert 8-35 Euro