Pressemitteilungen

STAATSBALLETT BERLIN

Corinna Erlebach
Pressesprecherin
Richard-Wagner-Straße 10
10585 Berlin
TEL +49 (0)30 34 384 154
FAX +49 (0)30 34 384 155
c.erlebach@staatsballett-berlin.de
www.staatsballett-berlin.de

Schreiben Sie uns
05.2.2019

Frank Andersen moderiert am 18. Februar 2019 eine Bühnenprobe zum Zuschauen von »La Sylphide« am Staatsballett Berlin

Berlin, 05. Februar 2018 --- Im Vorfeld der Premiere von »La Sylphide« erwartet das Publikum des Staatsballett Berlin eine ganz besondere Gelegenheit: Sie können eine Ballettprobe hautnah miterleben. Frank Andersen – Spezialist, wenn es um die Ballette des Choreographen August Bournonville geht – moderiert auf der großen Bühne der Deutschen Oper eine öffentliche Probe und gewährt bei freiem Eintritt Einblicke in die Arbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern.

Die Probe findet am Montag, dem 18. Februar 2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Deutschen Oper Berlin statt. Kostenfreie Platzkarten sind ab sofort an unseren Vorverkaufskassen in der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Unter den Linden sowie online über die Webseite des Staatsballetts erhältlich.

Frank Andersen wird diese Bühnenprobe auf Englisch moderieren, in das Werk und dessen Geschichte einführen sowie Einblicke in die Inszenierungsweise und Tanztechnik August Bournonvilles geben. Zudem werden Ausschnitte aus dem zweiten Akt von »La Sylphide« gezeigt. Frank Andersen ist ein Spross der Königlich Dänischen Ballettschule, war lange Jahre künstlerischer Leiter des Königlich Dänischen Balletts Kopenhagen und gehört zu den führenden Bournonville-Spezialisten, als der er dessen Werke weltweit einstudiert. Seine Verdienste um Auguste Bournonville und seine Kunst wurden mit diversen Preisen gewürdigt.

Mit dem Ballett »La Sylphide« über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einer Sylphide hatte man zur Uraufführung 1832 in Paris den Nerv des Romantischen Zeitalters getroffen: Dem Zeitgeist entsprechend wurde der Konflikt zwischen Irdischem und Übersinnlichem zum Ausdruck gebracht. Der konsequenten Durchführung dieser Idee ist es zu verdanken, dass »La Sylphide« zum Modell wurde: für das »weiße Ballett« schlechthin, für die Bedeutung der Ballerina, die rätselhaft, überirdisch und unberührt auf Spitze entschwebt. Als die Vollendung dieses Ballett-Ideals fand »La Sylphide« Verbreitung in ganz Europa.