Ballet for Future? Podcast

 

Begleitend zu der Veranstaltungsreihe BALLET FOR FUTURE? WIR MÜSSEN REDEN! veröffentlicht das Staatsballett Berlin einen fünfteiligen Podcast. Wie bei den Gesprächen am Runden Tisch werden auch hier unterschiedliche Themen rund um die Institution Ballett, ihre Werte und Strukturen kontrovers diskutiert.

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Die Auftaktveranstaltung zur zweiten Spielzeit am 13. September lädt ein zu dem Thema »Transition und Weltenwandel – gesellschaftliche Werte und Institutionen im Umbruch?«. Hier soll beleuchtet werden, welche Auswirkungen das sich verändernde Wertesystem ganz konkret bei der Produktion von Theater und Literatur sowie der Museumsplanung hat.

Es diskutieren Jessica Bradley (Sensitivity Readerin), Elisa Carrillo Cabrera (Erste Solotänzerin, Staatsballett Berlin), Wiebke Horn (Kostümdirektorin, Deutsche Oper Berlin), Wiebke Hüster (Journalistin, FAZ), Franziska Sauerbrey (Stabsstellenleiterin Strategie, Koordination, Internationales, Humboldt Forum Berlin), Moderation: Claudia Henne (Tanzjournalistin).

 

#05: Best Performance? Bis an die Grenzen der Belastbarkeit

Ist das, was Balletttänzer:innen leisten, überhaupt gesund? Kann man eine Tanzkarriere überstehen, ohne mit anhaltenden Schäden ein alltägliches Leben bis ins hohe Alter zu führen?

Zum Thema diskutieren: Anneli Chasemore (Health Department, Staatsballett Berlin), Dr. Mariama Diagne (Gesellschaft für Tanzforschung), Weronika Frodyma (Solotänzerin, Staatsballett Berlin), Dr. Anja Hauschild (ta.med, Gemeinnütziger Verein für Tanzmedizin), Dr. Christiane Theobald (Kommissarische Intendantin, Staatsballett Berlin), Dr. phil. Brit Wilsdorf (Sportpsychologin am Olympiastützpunkt Berlin), Prof. Dr. med. Bernd Wolfarth (Ärztlicher Leiter Abteilung Sportmedizin, Charité Berlin), es moderiert Claudia Henne (Tanzjournalistin).

 

#04: Besucher:innen und Nicht-Besucher:innen. Eine Kunstwelt für Spezialist:innen?

Trotz des politischen Anspruchs einer »Kultur für alle« besucht nur ein kleiner Teil der Bevölkerung in Deutschland regelmäßig öffentlich geförderte Kultureinrichtungen. Mit vielfältigen Programmen versuchen Theater, Museen und Bibliotheken, dies zu ändern und streben nach einem sozial diverseren Publikum.

Es diskutieren Verena Brakonier (Tänzerin, Choreographin, Gründerin der „Anonymen Arbeiter:innenkinder“), Sonja Krumrick (Grundschullehrerin in Lichtenberg), Dr. Thomas Renz (Institut für Kulturelle Teilhabeforschung), Irene Knava (Autorin von „Audiencing“), moderiert von Claudia Henne.

 

#03 Ausbildung und Mentoring. Der Weg auf die Bühne

Hochleistungssport oder Erziehung zur künstlerischen Ausdrucksfähigkeit? Im Spannungsfeld von Disziplin und großen Zielen, von Partnerschaft und Pädagogik sieht sich die traditionelle Ausbildung für den Tänzer:innen-Beruf infrage gestellt.

Es diskutieren Jason Beechey (Rektor Palucca Hochschule für Tanz Dresden), Anneli Chasemore (Enhance Mentorship Programme Staatsballett Berlin), Dr. Mariama Diagne (Leitung Gesellschaft für Tanzforschung (gtf)), Lorenzzo Fernandes (Fellow des Mentorship Programms Staatsballett Berlin) und Dr. Dorion Weickmann (Süddeutsche Zeitung, tanz), moderiert von Loretta Stern (Moderatorin, Schauspielerin, Sängerin).

 

#02 Macht und Diskriminierung im Kulturbetrieb
Wie steht es um die Machtverhältnisse im Theater, aber auch in anderen Kultureinrichtungen? Die Vorkommnisse der jüngeren Vergangenheit in deutschen Kultureinrichtungen verweisen auf ein Problem, das über einzelne Institutionen hinausreicht.

Auf Einladung von Dr. Christiane Theobald diskutieren Dr. Mariama Diagne (Leitung Gesellschaft für Tanzforschung (gtf)), Dr. Dorion Weickmann (Süddeutsche Zeitung, tanz), Friedrich Pohl (dancersconnect, GDBA), Alan Barnes (Ballettmeister, Choreograph, Tänzer), Maren Lansink (Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e.V.), Prof. Dr. Thomas Schmidt (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, HfMDK) und Annemie Vanackere (HAU Hebbel am Ufer, Intendantin und Geschäftsführerin), moderiert von Claudia Henne (Tanzjournalistin).

 

#01 Ballett-Repertoire gestern, heute, morgen
Was darf, was kann, was sollte eine Ballett-Compagnie heutzutage aufführen? Die sogenannten drei C’s: ›Cancel Culture‹, ›Censorship‹ und ›Contextualization‹ stehen zur Debatte.

Geleitet von der Tanzjournalistin Claudia Henne diskutieren Black Pearl de Almeida Lima (freiberufliche Tänzerin), Ingrid Lorentzen (Künstlerische Leiterin des Norwegischen Nationalballetts Oslo), Federico Spallitta (Solotänzer Staatsballett Berlin), Dr. Christiane Theobald (kommissarische Intendantin des Staatsballetts Berlin), der Tanzkritiker Arnd Wesemann (tanz) und die Tanzwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Gabriele Brandstetter (FU Berlin) und Dr. Mariama Diagne (Leitung Gesellschaft für Tanzforschung, gtf)