David Dawson

Choreograph

David Dawson ist einer der führenden Choreographen der Gegenwart. Sein choreographischer Stil, von Kritikern und Publikum weltweit gelobt, widmet sich dem klassischen Ballett in neuer Weise, seine Werke finden sich weltweit im Repertoire führender Compagnien. Dawson wurde mit zahlreichen Preisen und Nominierungen bedacht – so erhielt er u. a. den Prix Benois de la Danse (2002), den Choo San Go Preis (2004) und die Goldene Maske (Russland 2005).

Seit 2015 ist er Associate Artist des Dutch National Ballet, seit 2020 Associate Artist des Semperoper Ballett. 2019 wurde er in die Ehrenposition des künstlerischen Schirmherrn des Junior Ballet Antwerp berufen, und als Choreograph mit dem Laureate of European School of Ballet ausgezeichnet. Resident Choreographer war er zuvor bereits für das Dutch National Ballet, das Semperoper Ballett und das Royal Ballet of Flanders. Auch wurde er als Jurymitglied für den Prix Benois de la Danse zum Dance Open International Ballet Festival in St. Petersburg eingeladen.

Zu seinen abendfüllenden Choreographien zählen TRISTAN + ISOLDE, SCHWANENSEE und GISELLE, seine wichtigsten Arbeiten sind FOUR LAST SONGS, AFFAIRS OF THE HEART, REQUIEM, THE FOUR SEASONS, ANIMA ANIMUS, CITIZEN NOWHERE, ON THE NATURE OF DAYLIGHT, A MILLION KISSES TO MY SKIN, EMPIRE NOIR, THE HUMAN SEASONS, DAY4, THE THIRD LIGHT, MORNING GROUND, DAS VERSCHWUNDENE | THE DISAPPEARED, A SWEET SPELL OF OBLIVION, DIE WELT NACH UNS, DANCINGMADLYBACKWARDS, 5, OPUS.11, STYX, AM ENDE DES TAGES und TIMELAPSE(MNEMOSYNE).

1972 in London geboren, absolvierte David Dawson eine Ausbildung an der Rona Hart School of Dance, der Arts Educational School und der Royal Ballet School. 1991 gewann er den Prix Professionnel beim Prix de Lausanne und wurde im selben Jahr in das Birmingham Royal Ballet engagiert. 1994 wurde er Solotänzer beim English National Ballet, ein Jahr später vom Dutch National Ballet engagiert. Im Jahr 2000 trat er dem Ballett Frankfurt bei, wo er zwei Jahre lang mit William Forsythe arbeitete, bevor er sich entschied, sich dem Schaffen eigener Werke zu widmen.

Seine Kreationen fanden Eingang ins Repertoire vieler Ballettcompagnien, darunter das Boston Ballet, Ballet National de Marseille, Dutch National Ballet, Semperoper Ballett, English National Ballet, Aalto Ballet Theater Essen, Finnish National Ballet, Hungarian National Ballet, Norwegian National Ballet, Ballett des Mariinsky-Theaters, Pacific Northwest Ballet, Pennsylvania Ballet, The Royal Ballet, Royal Ballet of Flanders, Royal New Zealand Ballet, San Francisco Ballet, Scottish Ballet, Slowenisches Nationalballett, Staatsballett Berlin, Bayerisches Staatsballett, Staatsballett Karlsruhe, Royal Swedish Ballet, Singapore Dance Theater, Ballet du Capitole Toulouse, Tulsa Ballet, Wiener Staatsballett, Ballett im Revier und das West Australian Ballet.