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Mo 14.02.2022 Staatsballett Berlin

Uraufführung: SYM-PHONIE MMXX

Collage von Cyan, Foto von Bernd Uhlig Collage von Cyan, Foto von Bernd Uhlig

Am 13. März 2022 bringt das Staatsballett Berlin in Koproduktion mit Sasha Waltz & Guests ein neues Werk zur Uraufführung: SYM-PHONIE MMXX für Tanz, Licht und Orchester von Sasha Waltz und Georg Friedrich Haas. Zwei Jahre nach der geplanten Welturaufführung wird die Produktion nun auf die Bühne der Staatsoper Unter den Linden gebracht.

Sasha Waltz bringt mit dem Staatsballett Berlin ein neues Werk für Tanz und Musik zur Uraufführung. Die Choreographin hatte für eine gemeinsame Kreation den renommierten Komponisten Georg Friedrich Haas mit der Komposition einer originären Ballettmusik beauftragt. Nach zahlreichen Opern ist SYM-PHONIE MMXX sein erstes offizielles Bühnenwerk für den Tanz.

Für eine große sinfonische Besetzung der Staatskapelle Berlin geschrieben, wird in der Komposition Raum geschaffen für einen Zusammenklang, eine „Symphonie“ von Tanz und Musik: Die musikalische Sprache und die Körpersprache der Tänzer:innen gehen hierbei eine enge Verbindung ein. Georg Friedrich Haas zählt zu den erfolgreichsten Komponisten zeitgenössischer Musik, nicht zuletzt, weil er seine Arbeit der »in hundertprozentiger Vollkommenheit unerfüllbaren« Utopie verschrieben hat, eine neue Musik zu schaffen, die zugleich expressiv und wohltönend ist — dies nicht obwohl, sondern weil sie neu ist.

Das Konzept dieser Produktion beruht auf einer inspirierenden Begegnung der Künste, die, in bester Tradition der Tanzgeschichte, zum Prinzip erhoben wird: Musik, Tanz und Bildende Kunst werden von Sasha Waltz und ihrem Team zu einem abendfüllenden Werk verschmolzen. »In SYM-PHONIE MMXX möchte ich die extreme Erfahrung unserer Wirklichkeit in eine Form bringen und ein zeitgenössisches Genrebild schaffen.«, so Waltz. So entstand ein Werk von lärmender Stille, das seine Energie immer wieder rauschhaft in einem wahren ‚Tanz auf dem Vulkan' entlädt. Es sollte ursprünglich im Jahr 2020 auf die Bühne der Staatsoper Unter den Linden gebracht werden, aufgrund des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde es drei Wochen vor der Premiere abgesagt und wird nun, zwei Jahre später, zur Welturaufführung gebracht.

In einer Einführungsmatinée am 6. März 2022 um 11.00 Uhr sprechen Sasha Waltz (Konzept und Choreographie), Pia Maier Schriever (Bühnenbild), Bernd Skodzig (Kostüme), Jochen Sandig (Geschäftsführer Sasha Waltz & Guests) und Matthias Schulz (Intendant Staatsoper Unter den Linden) mit Dr. Christiane Theobald (Kommissarische Intendantin Staatsballett Berlin) über die Produktion.