Staatsoper im Schiller Theater
Wer in der ehemaligen Königlichen Hofoper eine Ballett- oder Opernvorstellung erlebt, kommt zugleich in den Genuss, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen. Den Auftrag zum Bau seines "Zauberschlosses" gab Friedrich II. dem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, der im Juli 1741 mit der Errichtung des Opernhauses begann. Bereits zehn Monate vor der Fertigstellung des Baus wurde die Hofoper 1742 auf Befehl des ungeduldigen Königs eröffnet. In den mehr als 250 Jahren, die seit der Eröffnung verstrichen sind, hat das Gebäude eine wechselvolle Geschichte erlebt: 1843 brannte es ab und wurde von Carl Ferdinand Langhans neu errichtet, nach dem 2. Weltkrieg, in dem das Opernhaus zweimal durch Bomben zerstört wurde, wurde es durch Richard Paulick originalnah wiederaufgebaut und 1955 wiedereröffnet. Inmitten des intakten "Forum Fridericianum" im Herzen Berlins gelegen, spiegelt die Staatsoper die Vision einer (Kultur-)Hauptstadt, wie sie in der preußischen Geschichte verankert und heute lebendiger denn je ist.


Die Baumaßnahmen zur Sanierung der Staatsoper Unter den Linden haben im September 2010 begonnen. Die Vorstellungen der Staatsoper finden bis Sommer 2015 im Schiller Theater statt.

Staatsoper im Schiller Theater
Bismarckstr. 110
10625 Berlin

www.staatsoper-berlin.de

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