Erster Solotänzer
Bayerisches Staatsballett


Marlon Dino wurde in Albanien geboren und begann seine Ausbildung 1991 an der Hochschule für Choreographie und Ballett in Tirana, Albanien. 1998 wechselte er nach Genf in der Schweiz ans Geneve Dance Center unter der Leitung von David Allen. Im Januar 2001 bekam er einen Vertrag an der Wiener Staatsoper. Seit 2002 ist er beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Schnell wurde er mit solistischen Partien betraut, so dass schließlich 2005 die Ernennung zum Halbsolisten und in der Spielzeit 2007/2008 die Beförderung zum Solisten erfolgte. Im Jahr 2009 wurde er zum Ersten Solisten ernannt.
Sein solistisches klassisches und zeitgenössisches Repertoire umfasst Titelrollen wie in „Romeo und Julia“, „Schwanensee“, „Dornröschen“, „Onegin“, „La Bayadére“, „Giselle“, „Don Quixote“ und „Der Nussknacker“. Er tanzte u.a. Choreographien von Jiøí Kylián, Georg Balanchine, John Neumeier und Hans von Manen. Seine eigene erste Choreographie entstand im Sommer 2003 im Rahmen der „Jungen Choreographen“. Es folgte ein Jahr darauf die Choreographie „Nimm´s wie du willst“. Ende 2007 wurde Marlon Dino für sein Debüt als Onegin an der Seite von Lucia Lacarra in John Crankos Ballett mit dem TZ-Rosenstrauß des Jahres ausgezeichnet.