Angelina Atlagic
KOSTÜME

Seit ihrem Abschluss von der Fakultät für Angewandte Kunst in Belgrad 1985 hat Angelina Atlagic Sets und Kostüme für Theaterproduktionen, Ballettproduktionen, Opernproduktionen entwickelt – wie zum Beispiel Sergej Prokofjews „Krieg und Frieden“ im Bolschoi Theater in Moskau oder Prokofjews „Liebe zu den drei Orangen“ im Opernhaus in Ljubljana, Tomaz Pandurs „Infierno“ beim Centro Dramático Nacional in Madrid, Spanien, „Alas“ für die Compañia Nacional de Danza, inszeniert von Tomaz Pandur und choreographiert von Nacho Duato in Madrid sowie Tomaz Pandurs Inszenierungen „Barroco“ am Centro Cultural de la Villa Madrid und „Medea“ für das Festival Merida, Biljana Srbljanovics „Alice“ bei Intercult in Stockholm, Euripides‘ „Orestes“im National Theatre of Northern Greece in Thessaloniki und beim Epidaurus Festival in Griechenland. In Deutschlanf arbeitete sie beriets für das Hessische Staatstheater Wiesbaden, dort entwarf sie die Kostüme für Slobodan Unkovskis „Der Stein“ Auch für Film- und Fernsehproduktionen wurde sie verpflichtet, gelegentliche Ausflüge unternahm sie in die Welt des Puppen- und Marionettentheaters.

Unter den Preisen, die sie für ihre Arbeit verliehen bekam, sind der „Sterija“ Preis für bestes Kostümdesign beim Festival in Novi Sad, der Grand Prix ULUPUDS und der „Chaika Pret-à-Porter“ für bestes Kostümdesign, der vom russischen Fernsehen TV Chaika verliehen wird. Das griechische Magazin Atonorama verlieh ihr den Preis für das beste Kostümdesign, in Spanien wurde sie mit dem MAX Preis für bestes Kostümdesign geehrt.
Seit 1999 hat Angelina Atlagic eine Professur für Bühnrnbild- und Kostüm-Gestaltung an der Fakultät für Darstellende Künste in Cetinje, Montenegro, inne. Ihre Arbeiten wurden bereits in Japan, der Tschechoslowakei, Israel und den USA ausgestellt.


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