Schwanensee
Ballett in zwei Akten
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Gert Weigelt | Foto: Gert Weigelt
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Sandra Hastenteufel | Foto: Sandra Hastenteufel
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Gert Weigelt | Foto: Gert Weigelt
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Gert Weigelt | Foto: Gert Weigelt
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Gert Weigelt | Foto: Gert Weigelt
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Sandra Hastenteufel | Foto: Sandra Hastenteufel
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Enrico Nawrath | Foto: Enrico Nawrath
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Enrico Nawrath | Foto: Enrico Nawrath
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Sandra Hastenteufel | Foto: Sandra Hastenteufel
SCHWANENSEE ist eines der schönsten Ballette überhaupt.
Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt es die Geschichte von Prinz Siegfried und der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. Das Staatsballett Berlin tanzt SCHWANENSEE in der Choreographie von Patrice Bart, der zeitlebens mit der Pariser Oper verbunden gewesen ist.
In seiner Neuinszenierung nach Marius Petipa und Lew Iwanow hat er die berühmten Schwanenbilder beibehalten, aber die dramaturgische Funktion der Figuren um den unglücklichen Prinzen herum vorsichtig modifiziert. Prinz Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt, hat alle Fäden seines Schicksals in der Hand. Psychologisch ausgedeutet setzt Patrice Bart auch den eifersüchtigen Benno und die Figur des einflussreichen Rotbart in ein neues Licht. Peter I. Tschaikowskys unverwechselbare Komposition trägt wesentlich zu dem Nimbus bei, von dem SCHWANENSEE bis heute umgeben ist. Die Wirkung der Bilder weißer Schwäne, vor deren symmetrischen Raummustern Odette und Prinz Siegfried zueinander finden, oder die festlichen Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE. Das Staatsballett Berlin übernimmt diese überaus erfolgreiche Produktion auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin, und Patrice Bart wird die Wiederaufnahme mit einer Neueinstudierung an die imposante Größe dieser Bühne anpassen.
Handlung
ERSTER AKT
Prinz Siegfried ist unter der sicheren Obhut seiner Mutter, der jungen verwitweten Königin des Landes aufgewachsen. Auf der Palastterrasse feiert man den 21. Geburtstag des Prinzen Siegfried. Er möchte sich mit Erreichen seiner Volljährigkeit aus der Übermacht seiner Mutter befreien. Auch Benno von Sommerstein, bester Freund des Prinzen, erwartet mit Spannung diese Zeit; seine Gefühle für den Prinzen gehen über die vertrauliche Verbundenheit zwischen engen Freunden hinaus. Mitten in der Feier erscheint die Mutter in Begleitung ihres Premierministers von Rotbart. Sie überreicht Prinz Siegfried als Geschenk ein Gewehr und verleiht ihm aus Anlass der Volljährigkeit eine Auszeichnung.Nachdem die Königin das Fest beendet hat, ruft Benno von Sommerstein zur Jagd auf. Prinz Siegfried bleibt in melancholischer Stimmung auf der Terrasse zurück. Das Fest hat ihm erneut vor Augen geführt, dass er fremdbestimmt wird. Der Prinz zieht sich an das Ufer des Sees zurück. Benno von Sommerstein bringt ihm das Gewehr nach. Siegfried möchte jedoch alleine sein und bittet Benno, ohne ihn zu jagen. Siegfried begegnet der Schwanenprinzessin Odette, die ihm von dem bösen Zauber erzählt, der sie in der Schwanengestalt gefangen hält. Der Prinz spürt, dass nur sie diejenige sein kann, die ihn von der engen Beziehung zu seiner Mutter zu befreien vermag. Er schwört ihr ewige Treue, durch die allein Odette von ihrem Zauber befreit werden kann.


ZWEITER AKT
Benno von Sommerstein war heimlicher Zeuge der Begegnung zwischen Prinz Siegfried und der Schwanenprinzessin. In seiner Eifersucht berichtet er der Königin von den Ereignissen am See. Zutiefst beunruhigt, ihren Sohn zu verlieren, sinnt die Mutter auf eine schnelle und wirksame Lösung, um Siegfried von Odette abzubringen. Sie spinnt eine Intrige, weiht den Premierminister in ihre Pläne ein und lädt zu einem Ball. Neben Prinzessinnen aus verschiedenen Ländern, die als Braut für ihren Sohn in Frage kommen, steht auch Odile auf der Gästeliste, die Tochter des Premierministers. Kurz bevor der Ball beginnt, hält die Königin vor dem unvollendeten Porträt ihres Sohnes inne und überlässt sich ihren Gedanken über das, was sie Prinz Siegfried antun wird.
Das höfische Zeremoniell nimmt seinen Lauf, und die Königin eröffnet mit dem Premierminster den Ball mit einem Tanz. Trotz aller Verführungsversuche der eingeladenen Prinzessinen bleibt Siegfried unbeeindruckt, bis die Reihe an Odile kommt. In ihr glaubt er die Schwanenprinzessin Odette zu erkennen. Die Königin und von Rotbart drängen ihn, dem Trugbild ewige Treue zu schwören. Da erscheint die Gestalt des weißen Schwanes, und der Prinz erkennt seinen tragischen Irrtum, dem schwarzen Schwan, Odile, Treue geschworen zu haben. Gedemütigt und öffentlich blamiert, folgt Siegfried seiner wahren Liebe, Odette, zum See.
Am See warten die Schwäne auf die Rückkehr ihrer Gefährtin Odette. Diese berichtet ihnen, was sich zugetragen hat: Der böse Zauber konnte nicht gebrochen werden. Prinz Siegfried erreicht den See und bittet Odette um Vergebung. Am Ufer erscheint der Premierminister von Rotbart. Siegfried erkennt, dass Rotbart den bösen Zauber über Odette am Leben hält. Es kommt zum Kampf, in dem der Prinz den Premierminister tötet. Siegfried wird sich der Ausweglosigkeit seiner Situation bewusst. Als Lösung bleibt ihm nur der Tod im See.
Freitag, 27.11.2009
19.30 Uhr
25 - 82 €

Termine:
31 Oktober 2009
04 | 13 | 21 | 27 | 30 November 2009
03 Dezember 2009
22 | 28 Januar 2010
17 | 19 Februar 2010


Choreographie und Inszenierung: Patrice Bart
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli
Musikalische Leitung: Michael Schmidtsdorff
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin

Odette | Odile: Olga Esina
Siegfried: Mikhail Kaniskin
Königin: Viara Natcheva
Benno: Rainer Krenstetter
Rotbart: Ibrahim Önal

2:55 h | 1 Pause