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FR 19.09.2014, 19:30 UHR

Ratmansky | Welch

Choreographien von Alexei Ratmansky und Stanton Welch

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Clear

Ballett von Stanton Welch
Musik von Johann Sebastian Bach

Musik von Johann Sebastian Bach (Konzert für Violine und Oboe c-moll, Rekonstruktion nach BWV 1060 | Konzert für Violine und Orchester g-moll, Rekonstruktion nach BWV 1056, erster und zweiter Satz)

Namouna

Ein großes Divertissement
Ballett von Alexei Ratmansky
Musik von Edouard Lalo

Der kontrastreiche Abend „Ratmansky | Welch“ steht für zeitgenössisches Ballett mit klassischen Wurzeln. Da beide Werke in den USA ihre Uraufführung feierten, wundert es kaum, dass in ihrer Ästhetik Tradition und Freiheit eine gleichermaßen wichtige Rolle spielen. Am Staatsballett Berlin sind beide Werke seit März 2014 in einem zweiteiligen Ballettabend zu sehen.

„Clear“ des Australiers Stanton Welch bildet als erster Teil des Abends eine nachdenkliche Reflektion auf die Terroranschläge vom 11. September zur Musik von Johann Sebastian Bach (BWV 1060, BWV 1056). So entstand das Werk 2001 für das American Ballet Theatre im unmittelbaren Eindruck der Anschläge. Welch, seit 2003 Künstlerischer Leiter des Houston Ballet, verwendet bei „Clear“ zwar die Technik des klassischen Tanzes, jedoch nicht im klassischen Stil. Vielmehr spielt er mit dem Idiom der akademischen Tanzsprache. Besonders für die Herren des Staatsballetts ist diese Choreographie eine wunderbare Herausforderung, die auch das Publikum beeindruckt.

Auch der zweite Teil des Abends, „Namouna“ des Russen Alexei Ratmansky aus dem Jahr 2010, gibt den Tänzerinnen und Tänzern technisch anspruchsvoll Gelegenheit, mit ihrem Können zu glänzen: Mit einer guten Portion russischen Humors begleitet die Handlung heiter und temporeich die Suche eines jungen Mannes nach der Liebe. Ratmansky war viele Jahre lang dem Bolschoi Ballett als Tänzer, Choreograph und Ballettdirektor verpflichtet und feiert inzwischen, ausgehend von den USA, große internationale Erfolge als Choreograph. Musikalisch beruht das Stück, das ursprünglich für das New York City Ballet kreiert worden ist, auf Ausschnitten der gleichnamigen abendfüllenden Ballettkomposition des Franzosen Édouard Lalo, der das Werk wiederum 1882 in Paris uraufgeführt hat.

 

Clear

  • Choreographie: Stanton Welch
  • Musik: Johann Sebastian Bach
  • Kostüme: Michael Kors für Céline
  • Licht: Lisa Pinkham

Namouna

  • Choreographie: Alexei Ratmansky
  • Musik: Édouard Lalo
  • Kostüme: Rustam Khamdanov | Marc Happel
  • Licht: Mark Stanley

Erfahren Sie mehr: 45 Minuten vor Aufführungsbeginn erhält das Publikum am Veranstaltungsort eine kostenlose Einführung, die von Studierenden der Freien Universität Berlin im Rahmen der Ballett-Universität gestaltet wird. Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

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Die Kartenbuchung erfolgt aus technischen Gründen im Webshop der Staatsoper im Schiller Theater.
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FR 19.09.2014, 19:30 UHR
Staatsoper im Schiller Theater

(Vergangene Termin)

1:50h, 1 Pause