Themenschwerpunkte 2016/2017

TSCHAIKOWSKYS ZAUBER

Die Werke von Peter I. Tschaikowsky begeistern seit Ge­nerationen. Neue, frische Inszenierungen haben diese un­vergänglichen Meisterwerke nicht einen Tag altern lassen. Auch Nacho Duato ist dem besonderen Zauber Tschai­kowskys erlegen und zeigt nach seinem erfolgreichen „Dornröschen“ nun auch seine Fassung von „Der Nusskna­cker“. Patrice Barts zeitlose Inszenierung von „Schwanen­see“ – das berühmte ‚Ballett der Ballette‘ – vervollständigt die Tschaikowsky­ Trilogie am Staatsballett Berlin. Lassen auch Sie sich verzaubern!

NEUE KLASSIKER

Das Ballettrepertoire kennt zahlreiche Klassiker. Doch die meisten Menschen denken bei dem Wort „Klassiker“ zu­ nächst vor allem an die großen Handlungsballette aus dem 19. Jahrhundert. Aber auch das 20. und das 21. Jahr­hundert haben bleibende Meisterwerke hervorgebracht. Fünf davon haben wir für Sie zusammengestellt. Wir nennen sie: „Neue Klassiker“. Die ausgewählten Choreo­graphien stammen von George Balanchine, Nacho Duato, Jean-Christophe Maillot, Benjamin Millepied und Martin Schläpfer und zeigen die Vielfalt des tänzerischen Aus­drucks der vergangenen Jahrzehnte und der Gegenwart.

DUATO+

Nacho Duato ist in Berlin angekommen. Zunächst kritisch beäugt, wurde am Ende jede seiner Premieren vom Pub­likum bejubelt. Sein Werk ist heute der ästhetische Anker des Staatsballetts Berlin. In der Reihe „Duato+“ werden die Choreographien des Staatsballett­-Intendanten in Be­zug zu Arbeiten seiner choreographischen Zeitgenossen und Weggefährten gesetzt. In der bewussten Gegenüber­stellung beweist jede Arbeit ihre ganz eigene Stärke, Stim­mung und Unverwechselbarkeit.

DÜSTERE ABGRÜNDE

Was für den einen als ein harmloses Spiel beginnt, kann für den anderen schnell todernste Folgen haben. Egal, ob es sich um ein Romantisches Ballett aus dem Jahr 1841 mit dramatischem Ausgang handelt oder um eine Choreogra­phie über Folter im 21. Jahrhundert – das Unbegreifliche, das sich Menschen immer wieder gegenseitig antun, lässt sich durch Tanz sichtbar machen. Wagen Sie einen Blick!

  • 21. Okt

    Freitag 21.10.2016, 19:30 UHR, Staatsoper im Schiller Theater

    Giselle

    None
  • 12. Jan

    Donnerstag 12.01.2017, 19:30 UHR, Staatsoper im Schiller Theater

    Herrumbre

    None
  • 18. Feb

    Samstag 18.02.2017, 19:30 UHR, Staatsoper im Schiller Theater

    Onegin

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JUNGE HORIZONTE

Sie sind bereits mitten unter uns: die jungen Talente, die die Zukunft des Tanzes gestalten. Diese Talente zu för­dern, heißt Transformationen anzustoßen: vom Kind zum Ballettfan, vom Ballettschüler zum Tänzer, vom Bühnen­star zum Choreographen. Jeder von ihnen wird uns Pers­pektiven zeigen, die wir heute noch gar nicht erahnen, und gänzlich neue ästhetische Horizonte eröffnen. Was könnte es auf der Bühne Hoffnungsvolleres und zugleich Span­nenderes geben?