Sergio Caballero

KOMPONIST

Sergio Caballero Lecha wurde in Barcelona geboren und studierte Musik am Conservatorio de Música del Liceo de Barcelona. Bereits während seines Studiums war er Teil der Gruppe „Los Rinos“ (1985-1992), die „plastischen Terrorismus“ betrieben. 1987 gründete er gemeinsam mit dem Gitarrist Enric Palau die Gruppe „Jumo“ für elektronische Musik. „Jumo“ war verantwortlich für die elektronische und experimentelle Musik des spanischen Pavillons bei der Weltausstellung von Sevilla 1992. Gemeinsam mit Enric Palau und dem Journalisten Ricard Robles führte er 1994 die erste Ausgabe des Sónar Festivals in Barcelona durch. Mittlerweile gilt das „Sonár“ als eines der renommiertesten Festivals für elektronische Musik in Europa. Bis heute ist Sergio Caballero Co-Leiter des Festivals und verantwortlich für den alljährlichen Festivaltrailer. Seit 2004 arbeitet Caballero mit Pedro Alcalde zusammen, mit dem er sechs Kompositionen für die Compania Nacional de Danza unter Intendant Nacho Duato kreiert hat. „Herrumbre“ im Jahr 2004 war die erste Arbeit, es folgten „Diecisiete“ (2005), „Alas“ (2006), „Hevel“ (2007), „Cobalto“ (2009) und „Jardín infinito“ (2010). Seit 1989 sind drei Ausstellungen mit seinen Malereien u.a. in der Galerie Mutt in Barcelona ausgestellt worden. Mit „Finisterrae“ präsentierte Caballero 2010 seinen ersten Spielfilm, der den „Tiger Award“ beim 40. Internationalen Filmfestival in Rotterdam gewann und auf mehr als 60 Festivals weltweit eingeladen wurde. 2014 folgten „La Distancia“, eine fantastische filmische Erzählung und „Ancha es Castilla/N’importe quoi“ eine mittellange Horrorkomödie.