Marco Filibeck

Marco Filibeck

LICHT

Filibeck begann seine Karriere in der Welt der Rockkonzerte. Nach einer Ausbildung zum Theatertechniker am Teatro Comunale in Bologna arbeitete er für die Mailänder Scala und wurde 1996 dort Lichtdesigner.

Lichtkonzepte entwickelte er für Opern wie „Aida“ und „La Bohème“ in der Regie von Franco Zeffirelli, „Wozzeck“ (Jürgen Flimm), „Così fan tutte“ (Claus Guth), „Madama Butterfly“ (Damiano Michieletto), „ll Trovatore“ (Hugo de Ana), „Oberto, Conte di San Bonifacio“ (Mario Martone), „Fidelio" (Gary Hill), „Der Rosenkavalier“ (Herbert Wernicke), „Le Cid“ (Guy Joosten), „Simone Boccanegra“ (Federico Tiezzi), „La Traviata“ (Liliana Cavani), „La gazza ladra“ (Gabriele Salvatores), „Hänsel und Gretel“ (Sven-Eric Bechtolf) und „Der Freischütz“ (Matthias Hartmann).

Marco Filibeck hat in zahlreichen Produktionen mit Alex Ollé und La Fura dels Baus zusammengearbeitet, darunter „Madama Butterfly“ (Teatro Dell’Opera di Roma), „Quartett“ (Mailänder Scala, Holland Festival Amsterdam, Teatro Colón Buenos Aires, Teatro Liceu Barcelona), „Il Prigioniero/Erwartung“ und „Alceste“ (Opéra de Lyon),“Pelléas et Mélisande“ (Semperoper Dresden) und „Norma“ (Royal Opera House London).

Seit 1999 lehrt er die Kunst des Lichtdesigns, und ist Dozent an der Akademie des Teatro alla Scala, der Politechnischen Universität und der Accademia de Belle Arti di Brera in Mailand.

Zu den Ballett-Projekten, die ihm anvertraut wurden, gehören „La Sylphide“, „Raymonda“, „Ondine“, Kenneth MacMillans „Romeo und Julia“ und Rudolf Nurejews „Don Quijote“ für die Mailänder Scala, George Balanchines „Coppélia“ für das Dresdner Semperoper Ballett sowie mehrmals „Roberto Bolle and Friends“. Víctor Ullates „Don Quixote“ führt ihn erstmals zum Staatsballett Berlin und auf die Bühne der Deutschen Oper Berlin.