Daniel Buren

SZENOGRAPHIE

Daniel Buren wurde in Boulogne-Billancourt geboren. Er lebt und arbeitet ‚in situ‘.

Als Künstler und Theoretiker der internationalen Szene setzt er seit 1965 in-situ-Arbeiten um, die – dafür steht der Begriff ‚in situ‘, lateinisch für ‚am Ort‘ – in Bezug auf den Veranstaltungsort konzipiert sind. Sie sind aus variablen Elementen, die immer erneuert werden, und einem unveränderlichen, immer gegenwärtigen Element zusammengesetzt, das er als „visuelles Werkzeug“ bezeichnet hat. Gebildet von weißen und farbigen, wechselnden Streifen von 8,7 cm Breite wird dies von Materialien aller Art getragen: Papier, Stein, Holz, Stoff, Glas etc.

Seine Schriften, die größte Bedeutung erlangt haben und 2012 von Flammarion und Cnap neu verlegt wurden, machen ihn zu einer radikalen und einzigartigen Figur/Persönlichkeit  unserer Zeit.

Zu seinen Ausstellungen in der jüngeren Vergangenheit gehören: „De un patio a otro: laberinto“, Hospicio Cabañas, Guadalajara (2014); „Catch as Catch Can: work in situ“, BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (2014); „Comme un jeu d’enfant“, MAMCS Straßburg (2014); „Daniel Buren – Zwei Werke für Recklinghausen“, Festspielhaus und Kunsthalle Recklinghausen (2015); „Axer / Désaxer, lavoro in situ“, Madre, Naples, (2015-2016); „Daniel Buren. A Fresco“, Palais des Beaux-Arts, Bruxelles (2016); „L’Observatoire de la lumière, travail in situ“, Fondation Vuitton, Paris (2016).

Im Rahmen von Aufträgen der öffentlichen Hand arbeitete er mit namhaften Architekten wie Patrick Bouchain, Chemetov Alexander, Charles Vandenhove, Joseph Kleihues, Jean-Michel Wilmotte, Dominique Perrault und Jean Nouvel.

Er erhielt unter anderem den Grand Prix der Biennale von Paris (1965), den Goldenen Löwen für den besten Pavillon der Biennale Venedig (1986), den International Award für den besten Künstler des Landes Baden-Württemberg (Stuttgart 1991), den Grand Prix National für Malerei (Paris 1992) und den Praemium Imperiale für Malerei (Tokio, 2007).